Futter Januar 2017

Vorangegangener Tag bei eisiger Kälte: Ankunft von Thomas Busch mit dem Vito-Bus und dem Arche Noah Kreta Anhänger. Beide sind bis oben vollgepackt mit großen Plastiktüten gefüllt mit Decken und Handtüchern. Verschiedene Größen, leichte und schwere Sachen. Beutel mit Trockenfutter, Nassfutter, Weidenkörbe, Liegekörbe viele Hunde- und Katzenboxen, Eimer gefüllt mit Trockenfutter, verschieden große Kartons, Tragetaschen für Katzen, Futternäpfe, Spielzeug, Leinen und das, was meiner Aufmerksam entgangen ist...

Nun kamen die "Muckis" zum Einsatz, um alles erst einmal auf die Laderampe zu heben, dann wurden Paletten angeschleppt, um die Sachen darauf der Palettenform anzupassen damit bei dem späteren Transport eine effiziente Abwicklung zu gewährleisten ist. Dafür musste manches in Form und oftmals umgepackt werden, um alles so platzsparend wie möglich zu stapeln. Nachdem auch so gepackt wurde, dass man bei Ankunft auf Kreta wusste, was zu welchem Partner sollte.

Das Ausführen dieser Tätigkeit, das Hin und Her laufen, das Schleppen, die gebückte Haltung und Vieles mehr, waren in diesen gut zwei Stunden sehr präsent.

Abfahrttag: Georgo, der griechische LKW-Fahrer und Thomas sind schon fix in Gange, als ich kam. Jeder mit seiner Palettenameise wusste genau was er zu tun hatte. Zwischendurch wechselten die Beiden ein paar Absprachen und alles lief unkompliziert ab. Thomas sprang im Wagen sehr gelenkig zwischen den Paletten und auf den Paletten hin und her, um möglichst jeden Platz auszufüllen. Alles, was dieser riesige LKW-Bauch schluckte wurde gewogen und die Gesamtsumme nach Kreta an Maren gemeldet. Sie wird von dort aus die gerechte Verteilung an die Partner organisieren.
Das Riesending von Lastwagen war nun hoch voll und die Türen geschlossen. Papierkram erledigt. Ein paar letzte Worte wurden noch gesprochen und wir haben uns verabschiedet. Zeitaufwand: auch wieder ein paar Stunden.

Inzwischen war die Sonne hervor gekommen und wir guckten beide bewegt auf den Lastwagen, bis Thomas gedankenvoll sagte, dass es ist immer ein schönes Gefühl von Zufriedenheit ist, zu wissen, dass die Tiere hiermit wieder etwas zu futtern haben. Ich habe dem nichts hinzuzufügen und es bestätigt.

Es war für mich eine interessante und beeindruckende Erfahrung und habe mich gefreut, Georgo kennengelernt zu haben. Er ist ein ruhiger, sympathischer, freundlicher Mann, der ordentlich mit angepackt hat.

Alles Selbstverständlich? Kann man so sehen... Meine Erkenntnis ist, dass hinter dieser hervorragenden Ideologie FUTTERBRÜCKE ganz viel Zeit, Arbeit und etliche Telefonstunden stecken. Und dafür sage ich allen Beteiligten vielen Dank und besonders an den "Chef" Thomas, der anpackt, den Überblick hat und sich um alles kümmert.

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte und ich wünsche mir weiterhin eine Spendenbereitschaft, damit es bald wieder soweit ist. Telefonieren, einsammeln, lagern, zusammenstellen, packen, laden....
U.M.


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