Futter Juli 2017

Ein Bericht von:
Thomas Busch
Tierarzt und Vorstand

38 Grad zeigt das Thermometer an. 38 Tonnen haben sich inzwischen bewegt.Thomas Busch

Es ist Sonntag, wir schlafen aus und machen mal wieder frei. Wie andere Menschen auch.
Um 5:00 ist dieser Traum zu Ende. Wie jeden Morgen der letzten 14 Tage stehen wir um diese Uhrzeit auf - egal, was für ein Tag es ist. Die Stunden, an denen man wegen der Hitze einigermaßen arbeiten kann liegen im frühen Morgen oder späten Abend. Heute allerdings geht es nicht auf die Baustelle, sondern nach Heraklion. Mit Brigitte Scheichels Truppe (APAL) treffen wir uns an der Schnellstrasse um weiter zu der Halle zu fahren, in der auch George, unser griechischer LKW-Fahrer, in wenigen Minuten eintreffen wird. Es geht wiedermal los. 19 Tonnen Dosen Hunde- und Katzenfutter für die hungrigen Vierbeiner auf Kreta so zu verteilen, dass jeder unserer Partner einigermaßen über die Runden kommt. Gleichfalls wie die Sachspenden und die Hundeboxen, die dringend erwartet werden.

Die meisten Helfer sind neu dabei, aber Dosen schleppen kann jeder. Nach kurzer Erklärung werden die Palettenstapel, die aus Deutschland kommen, zerpflückt und entsprechend der Tierzahl unserer Partner neu zusammengesetzt. Ein Stapel für Chania, einer für Rethymno, einer für Heraklion...
In knappen vier Stunden ist alles fertig und wir beginnen die ankommenden Autos unserer Partner zu befüllen. Somit fassen wir die Dosen ein zweites Mal an, sprich wir verteilen erneut 19 Tonnen.
38 Grad zeigt das Thermometer an. 38 Tonnen haben sich inzwischen bewegt.

Die Dinge, die wir dringend im NLR und unserer Baustelle benötigen füllen zwei Autos und einen Anhänger. Gegen 15:00 sind wir zuhause. Ausladen. Verteilen. Einräumen. Brigitte kommt vorbei. Sie hat ca. 1,5 Tonnen in ihrem Auto. Sie kann heute keine Helfer mehr finden, die in Plakias mit ausladen. Wir fahren hinter ihr her und sind der Meinung, dass die 1,5 Tonnen nun auch nicht mehr ins Gewicht fallen. Um 18:00 ist auch bei ihr alles verstaut.
Auf dem Rückweg biegen wir in ein kleines Tal ab, welches ein absoluter Geheimtipp ist. Eiskaltes Wasser tropft aus den Bergen und sorgt zwischen dicken Felsen für eine wunderschöne Abkühlung. Wir genießen den Sonntag - fast so wie andere Menschen


Ein Bericht von:
Thomas Busch
Tierarzt und Vorstand

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