Tagesbild - 24.04.2017

Ein Bericht von:
Dr. Marga Keyl

Manchmal rettet das Schicksal Leben. Die Hündin wurde uns zur Kastration vorgestellt. Am Bauch war etwas zu sehen, das wie eine kleine Kastrationsnarbe aussah. Ein Tattoo hatte sie dort jedoch nicht. Nun war die Überlegung, die Hündin zu operiern um nachzusehen, ob sie tatsächlich schon kastriert ist, oder sie ohne erneuten Eingriff wieder aus der Narkose aufwachen zu lassen. Wir entschieden uns dafür, auf Nummer sicher zu gehen und nachzusehen. Auf der Suche nach den Eierstöcken fühlte ich einen langen Fremdkörper im Darm. Zum Vorschein kam ein Zahnstocher, der die Hündin das Leben hätte kosten können, wenn er sich durch die Darmwand in die Bauchhöhle gebohrt hätte. Kastriert war die Hündin bereits.
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Ein Bericht von:
Dr. Marga Keyl
Tierärztin


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