Tagesbild - 02.07.2017

Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle

Die Masse an Straßentieren, die uns von Tierschützern täglich gebracht werden, ist erdrückend. Wir merken schnell, dass selbst sieben Operationstage in Veria nicht annähernd den derzeitigen Bedarf an Kastrationen decken können. Zeitgleich sind solch groß angelegte Kastrationsaktionen auch eine erhebliche psychische und physische Belastung für alle Beteiligten, da viel koordiniert und geplant werden muss. Die Geräuschkulisse ist stets laut und hektisch. Wir versuchen, trotz allem effektiv zu arbeiten und den Schwerpunkt auf die Kastration von Hündinnen zu legen. Viele von ihnen sind große Hütehündinnen, deren Operation nicht einfach und körperlich anstrengend ist. Es herrschen hochsommerliche Temperaturen von 35 Grad, so dass wir die Notleine ziehen müssen. Um 11.30 Uhr wird ein Aufnahmestopp verhängt. Wir haben Angst, dass die wartenden Hunde ansonsten kollabieren könnten.
Sonnensegel werden gespannt, Pavillons aufgestellt und die Tiere ausreichend mit Wasser versorgt - so wird für jede Situation eine Lösung gefunden!
Tagesbilder-Archiv
Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle
Tierärztin


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