Tagesbild - 13.12.2017

Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle

Wir werden häufig gefragt, wie es möglich ist, so viele Hündinnen an einem Tag zu operieren. Einer der Gründe ist die Operationstechnik. Durch die jahrelange Erfahrung ist es uns möglich, den Bauchschnitt so klein wie möglich zu machen. Somit reicht es bei den allermeisten Kastrationen aus, die Bauchhöhle nur 15mm weit zu eröffnen, um Eierstöcke und Gebärmutter zu entfernen. Viele Vorteile sprechen für diese Technik: die Tiere haben weniger Schmerzen und erholen sich schneller. Die Gefahr von Wundheilugsstörungen ist wesentlich geringer. Gerade bei Straßentieren ist äußerste Vorsicht geboten. Da viele der Operationsnarben nach kürzester Zeit nicht mehr sichtbar sind und wir es vermeiden wollen, dass Straßenhündinnen ein zweites Mal zur Kastration gebracht werden, setzen wir unsere persönlichen Vereins-Initialien neben den Bauchzugang. Entweder verwenden wir "DF", es steht für "Dein Freund" oder "NL", das "New Life" bedeutet.
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Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle
Tierärztin


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