Tagesbild - 01.11.2018

Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle

Ein kleines Katzenkind in meiner Hand. Vor 6 Wochen geboren, vor 4 Wochen die Augen geöffnet, um als unschuldiges kleines Wesen die Welt zu erkunden. Doch was erwartet das kleine Geschöpf in dieser Welt? Die Augen beginnen zu schmerzen und die wenigen Tage, um Eindrücke über die große weite Welt mit den Sinnen der Augen zu erkunden sind gezählt. Die Sicht wird trüb, die Kopfschmerzen, bevor die Augen auslaufen, sind nicht auszuhalten. Mittlerweile im zarten Alter von 6 Wochen auf sich alleine gestellt, muss das kleine Wesen irgendwo Nahrung finden. Ohne die Sinne der Augen ist ein Überleben auf der Straße schwierig, ohne die Sinne des Geruchs ist ein fatales Ende definitiv. Katzenschnupfen ist gnadenlos. Wir könnten und müssten täglich Katzenkinder in dieser ausweglosen Situation aufnehmen. Unsere Aufnahmekapazitäten sind überschritten. Jegliches Krübeln ist zwecklos, denn wir können diesen Zustand nicht wegreden. Wir müssen die Ursache des Übels bekämpfen, die Katzenmütter kastrieren, dass der Kreislauf der Unterernährung und Weitergabe des Schnupfens unterbrochen wird. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als liebe Menschen zu finden, die sich nicht daran stören, dass ein oder zwei Augen fehlen, ein Auge getrübt ist oder das Kätzchen lebenslang einen kleinen Schönheitsmakel haben wird. Die Kätzchen sind allesamt absolut lebensfroh, verspielt und glücklich. Bitte helfen Sie uns, tolle Zuhause für die kleinen Zwerge zu finden!
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Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle
Tierärztin


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