Tagesbild - 03.07.2019

Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle

Wer Hunde kennt, weiß, dass sie am Liebsten mit Menschen leben. Menschen, die sie schätzen und lieben und denen sie ihre Liebe tausendfach uneingeschränkt zurück geben können. Tag für Tag. Aber was passiert mit denen, die keiner haben möchte? Weil sie auf der Straße geboren wurden und nicht einem Modetrend entsprechen? Die wegen des Daseins auf der Straße keine gesicherte Zukunft haben oder in Auffanglagern weg gesperrt werden, ohne je eine Chance auf Vermittlung zu haben? Sie werden ein Dasein fristen, das sie nicht verdient haben. Denn eines ist sicher: sie können nichts dafür. Wir können einzelne Vermitteln, natürlich. Aber ist es nicht effektiver, all die Kraft und Energie in die Kastrationen zu investieren? Den tropfenden Wasserhahn zu verschließen anstatt die Tropfen weg zu wischen? Auch die bereits Geborenen brauchen Hilfe, das ist gar keine Frage. Aber der Schwerpunkt der Tierschutzarbeit sollte sich immer mehr auf die Kastration konzentrieren um das Leid erst gar nicht entstehen zu lassen. Bitte Helfen Sie uns dabei! Durch Ihre finanzielle Unterstützung konnten wir in den letzten vier Wochen auf Kreta 525 Tiere kastrieren. Die Zahl gliedert sich auf in 107 Hündinnen, 62 Rüden, 221 Katzen und 135 Kater. Die kostenlosen Kastrationen wurden in Kooperation mit den fleißigen lokalen Tierschützern in den Gemeinden von Rethymno, Kalyves/Tsivaras, Plakias, Sitia, Ierapetra und Agios Nicolaos durchgeführt. Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit.
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Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle
Tierärztin

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