Peloponnes

Dieses Projekt wird von uns derzeit nicht mehr betreut. Die Berichte vergangener Einsätze können natürlich weiterhin aufgerufen werden.
Allein in den Sommermonaten des Jahres 2010 fand ich 169 Hundewelpen in den Müllcontainern unserer Stadt. Für die meisten von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Die Welpen werden nach der Geburt den Mutterhündinnen weggenommen und meist lebendig im Müll entsorgt. Das ist nun anders: diesen Sommer waren es nicht einmal dreißig kleine Geschöpfe, die wir fanden.

Immer mehr Bürgermeister auf dem griechischen Festland erkennen die Wichtigkeit der Kastrationen und fragen nach unserer Hilfe. So entstand das Projekt auf der griechischen Halbinsel Peloponnes, genauer gesagt in der Stadt Kyparissia. Tierschützer vor Ort konnten das Leid der Straßentiere nicht mehr ertragen und sie entschlossen sich 2010, sich für die Tiere einzusetzen.

In den letzten 4 Jahren ließen die Tierschützer über 1300 Straßentiere kastrieren. Seit diesem Jahr unterstützen wir sie zusätzlich, um der ungewollten Vermehrung der Tiere schneller gegensteuern zu können. ."Allein in den Sommermonaten des Jahres 2010 fand ich 169 Hundewelpen in den Müllcontainern unserer Stadt" berichtete eine Tierschützerin, "für die meisten von ihnen kam jede Hilfe zu spät". "Die Welpen werden nach der Geburt den Mutterhündinnen weggenommen und meist lebendig im Müll entsorgt. Das ist nun anders: diesen Sommer waren es nicht einmal dreißig kleine Geschöpfe, die wir fanden." Diese Entwicklung ist der stetigen Kastration der Straßen- und Besitzertiere sowie der Tierschutz-Aufklärungsarbeit zu verdanken.


Infos


Bild des Tages für den 22.04.2018

Letzte Neuigkeiten

22.04.2018 Kreta

Während wir im OP eine Katze nach der anderen kastrieren, managen die fleißigen lokalen Tierschützer im Nebenraum all die anderen anfallenden Arbeiten: sie führen die Dokumentation der neu eingelieferten Katzen durch, beschriften die Boxen mit allen wichtigen Daten, setzen Katzen aus den Fallen um oder überwachen die aufwachenden Tiere. Eines jedoch ist anders als sonst. Es ist Frühling, die Zeit der Katzenbabies. Es miaut mit hoher Stimme aus den verschiedensten Boxen. Es ist die Zeit, wo jeder Tierschützer mit Bauchschmerzen an Mülltonnen vorbeigeht. Immer mit einem Ohr in Lauerstellung, ob klägliches Miauen hörbar ist. Und auch dieses Jahr war es hörbar. Für die Tierschützer in Tsivaras eine harte Zeit, denn sie gehören nicht zu den Menschen, die Leben einfach wegschmeißen. Sie retten die hilflosen Katzenbabies, auch wenn es für sie eine harte Zeit bedeutet. Wer sich auskennt weiß, dass es nicht leicht ist, Mama von 9 Katzenbabies zu sein. Tag und Nacht. Hut ab vor dieser Leistung!

Tagesbilder-Archiv

Einsatzberichte

  • 2014
  • Unsere Aufgabe auf dem Peloponnes war die gleiche wie immer: So vielen Tieren wie möglich zu helfen. Wir hatten nur 5 Tage, also war keine Zeit zu verlieren. Melanie kam vom Flughafen, ich kam ...
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