Kretareise - April 2015

20.04.2015
Ein Bericht von:
Thomas Busch
Tierarzt und Vorstand

21.03.2015 Berlin, Drehbeginn
Geschätzte 150 Mal durfte ich in den letzten Jahren Kreta besuchen. Noch nie fühlte sich eine Reise so leicht, so unbeschwert, so willkommen an, wie in diesem März 2015. All die Jahre hatten wir immer damit zu tun, den Tierschutz überhaupt erst einmal in die Köpfe der Griechen zu implizieren. Bei meiner letzten Reise schien das wie durch ein Wunder längst geschehen und die Hauptarbeit, die vor uns lag, beschränkte sich auf das Sortieren der bisher geschaffenen Strukturen.

Trotz dieser Unbeschwertheit lag der Klos der aktuellen Medienpropaganda in meinem Koffer. Kann man den Nachrichten glauben? Sind brennende Autos die Realität auf Griechenlands Straßen? Gibt es einen Hass gegen die Deutschen, angefangen von Reparationskosten des zweiten Weltkrieges bis hin zu einem Schäuble, der seinem griechischen Amtskollegen die kalte Schulter zeigt?

Das Abendessen in einer rustikalen Dorfkneipe, in die sich um diese Jahreszeit kaum ein Ausländer verirrt, hinterlässt einen Eindruck, der uns ab jetzt begleiten wird. Der, an der Front zahnlose Wirt lacht uns den ganzen Abend an und meint: Germans, English, Amerikans - for me, all friends!Thomas Busch
  • Dr Mousourakis schaut Ines Leeuw ganz genau zu
  • wir drehen in Lindas Tierheim
  • Dr Marga Keyl
  • die Kamera ist immer dabei
  • Die Krankenstation - Absolut sauber und verdient ihren Namen zu Recht
  • Antonia und Marga in Agios Nikolaos

Außerdem betrachtet man die Schwingen eines Airbusses mit gemischten Gefühlen, wohlwissentlich, dass die beste Technik den Schwächen des Menschen nicht gewachsen ist und den Alpen vor wenigen Stunden ein tragisches Unglück bescherte.

So werde ich mit unterschiedlichen Gefühlen bei dieser Reise wieder einmal vom Westen in den Osten reisen und zurück. Menschen unterschiedlichsten Standes werde ich treffen und sie nach der momentanen Situation fragen. Nach ihrer eigenen, nach der des Landes, nach ihrer finanziellen und der Not, die sie zu ertragen haben. Und natürlich auch auf ihre Sicht auf uns Deutsche.

Ich darf vorweg nehmen, dass mir nicht ein einziges Mal dabei rassistische oder deutschfeindliche Kommentare entgegengebracht worden. Im Gegenteil. Die Nachrichten, die durch die Medien in Deutschland und in Griechenland verbreitet werden, trafen mich und meine Reise in keiner Weise. Warum trotzdem das Bild entsteht, dass sich unsere beiden Länder in einem kriegsähnlichen Zustand befinden, ist sicherlich genauso übertrieben wie falsch.

Soviel zu der politischen und medialen Situation, deren stimmungsmachender Charakter leider auch auf den Tierschutz zu übertragen ist. Verfolgten wir doch alle den in den letzten Wochen stattfindenden Streit an griechischen Flughäfen, der sich damit beschäftigt, Tiere, die dringend in ein neues Zuhause gebracht werden sollten, aufzuhalten. An dieser Stelle wird viel vermischt, keine Klarheiten geschaffen und Hass gepredigt, an Stellen an denen er nichts zu suchen hat. Gespräche und Verhandlungen müssen dringend folgen.

Aber der Reihe nach.
Nach der glücklichen Landung, begrüßt mich die Sonne Kretas mit ihrer typischen Intensität. Die verschneiten Berge in weiter Ferne, die üppig blühenden Bäume und Sträucher, die man im Frühjahr zu Abertausenden überall findet, lassen mich durchatmen und geben mir einen Vorgeschmack auf die Schönheit der Insel.
Diesen Anblick genießen auch die beiden Reporter des öffentlich-rechtlichen deutschen Senders, die die Erfolge unseres Fördervereins Arche Noah Kreta e.V. der letzten Jahre, aktuell in Bezug auf die Kastrationen, mit der Kamera begleiten und dokumentieren möchten. Wir werden ab jetzt jede Minute gemeinsam verbringen, damit ja keine interessante Szene verpasst wird. Auch Ines Leeuw landet zeitgleich von Thessaloniki kommend, wo sie versucht, die Kastrationen voran zu treiben.
Das Abendessen in einer rustikalen Dorfkneipe, in die sich um diese Jahreszeit kaum ein Ausländer verirrt, hinterlässt einen Eindruck, der uns ab jetzt begleiten wird. Der, an der Front zahnlose Wirt lacht uns den ganzen Abend an und meint: "Germans, English, Amerikans - for me, all friends!"

22.03.2015 Kalyves
Verträumt liegt das kleine Küstenstädtchen nicht weit von Chania entfernt in der ruhigen Bucht von Souda. Ich kenne hier jeden Felsen, jede Kurve, jeden Sonnenuntergang. Die Jahre zuvor haben wir so einiges erreicht, was sich allerdings inkognito abspielte. Nun haben die Verhandlungen mit dem Bürgermeister und dem ortsansässigen Tierarzt Früchte getragen. Für die Leser, die unsere vergangenen Berichte verfolgten, existierten all die Jahre zwei Tierärzte, nämlich Ellen und ein James. Beide sind dahin zurück gereist, von wo sie einst kamen und wo all ihre Geschichten ihren Ursprung fanden. In der Neuseeländischen Fantasie! Unsere treuen imaginären Freunde überlassen uns gerne das geebnete Feld. Anstelle der beiden zeigen Ines und ich noch einmal, was wir in all den Jahren aufgebaut und zu leisten in der Lage waren. Wie immer sitzen die Handgriffe sicher und zuverlässig, wie einst bei Ellen und James. Der Erfolg spricht für sich, denn am Abend sind 42 Operationen vollendet. Als die Sonne schon längst neben Akrotiri im Meer verglüht ist, legen wir noch drei Notfälle auf den Tisch. Ein zerstörtes Auge, ein defektes Bein zur Amputation und eine Gesäugeleiste, voll mit Tumoren, wollen versorgt werden. Es wird auch in dieser Nacht spät werden. Die müden Gesichter der uns begleitenden Menschen sprechen Bände. Wir aber haben unseren Rhythmus gefunden, der den Tierärztepool einst aufgebaut hat. Erst wenn die letzten Tiere versorgt sind, ist unsere Mission beendet. Unabhängig irgendwelcher Uhr-, Tages- oder Nachtzeiten, Stimmungen... Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei dem griechischen Kollegen Herr Dr. Mousourakis bedanken, dafür, dass er sich für eine gemeinsame Arbeit eingesetzt und uns wie selbstverständlich seine Praxis zur Verfügung gestellt hat. Gleichfalls wie bei dem Bürgermeister von Kalyves. Beide, da bin ich mir sicher, müssen sich in den nächsten Tagen eine Menge Kritik anhören, denn die ersten Schritte in eine andere, als die gewohnte Richtung, werden auf Kreta stets mit Argusaugen beobachtet. Die Tierärzte, die sich empören, möchte ich aber bitten, sich ganz genau mit ihrem Kollegen zu unterhalten, denn dann werden sie feststellen, dass wir niemandem etwas wegnehmen möchten. Wir sind zu einem Austausch unserer Erfahrungen bereit und wollen nichts anderes, als das Straßenbild in Bezug auf streunernde Tiere zum Besseren verändern.

23.03.2015 Tierheim Linda, Apokoronas
Am nächsten Tag filmen wir in Lindas Tierheim. Linda hat sich sofort bereit erklärt, die existierenden Probleme zu zeigen und ich bin gar nicht mehr so schockiert vom Zustand ihrer Anlage, wie in den Jahren zuvor.
Tierheime in einer unüberschaubaren Größe lehne ich inzwischen ab. Zu viel Elend habe ich darin gesehen, zuviel Kranke durch medizinische Ahnungslosigkeit, zu viele Abgemagerte, zu viele Tote.
Auf einer Strecke nach Chania von ungefähr 25 Kilometern gibt es nämlich gleich drei Tierheime, gefüllt mir jeweils über 350 Tieren. Was hat sich auf den Straßen von Chania geändert? Nichts! Und das seit mehr als 20 Jahren. Da wir eines der Tierheime vor vielen Jahren selber leiteten, weiß ich, wie viel Geld an dieser Stelle aufgebracht werden muss, um einigermaßen tierschutzgerecht arbeiten zu können. Hätte man das Geld in Kastrationsaktionen investiert... Aber ich weiß selbstverständlich auch, dass alles nicht immer ganz einfach ist. Erstens ist das geborene Elend ja nun mal da und immer wieder stellt sich die Frage, wohin damit? Zweitens sind die Tierheimleiter keine Tierärzte und können somit logischerweise nicht kastrieren. Drittens waren die Behörden jahrzehntelang massiv gegen die Kastrationen.
Es war ein mutiger Schritt, mit all diesem Wissen den Weg unserer Idee "Kastrationen um Leben zu retten" trotzdem oder vielleicht gerade deshalb zu gehen. Kastrationen bekämpfen das Elend an der Wurzel. Wer das nicht versteht, betreibt die Art des "Sammel-Tierschutzes" noch für seine Kinder, Enkel und Urenkel. Wir möchten aber, dass das Elend verschwindet und nicht verwaltet werden muss. Gott sei Dank verstehen immer mehr Menschen diesen Schritt!

24.-26.03.2015 Agios Nikolaos
Wir verlassen den Westen der Insel und fahren nach Agios Nikolaos. Virginia, die Leiterin der Klinik des Tierschutzvereines VOCAL möchte, dass wir dort drei Tage lang kastrieren. Es beeindruckt mich immer wieder, wie viele Menschen sich um diesen Verein scharren und gut miteinander arbeiten. Alles, aber wirklich alles in der Klinik ist sauber und gut strukturiert! Es existiert kein Tierheim, wohl aber Pflegestellen. Diese Art des Tierschutzes gefällt mir wesentlich besser, denn die Pflegestellen können sich viel effizienter um die einzelnen Tiere kümmern und beherbergen auch immer nur eine überschaubare Anzahl. Die Katzen auf der Straße werden an extra eingerichteten Stellen gefüttert und von dem hierfür Verantwortlichen beobachtet. Diese Betreuer kennen "ihre" Tiere, sie sehen Krankheiten manches Mal schon bevor sie ausbrechen, sie wissen, wann neue, unkastrierte Tiere in ihr Rudel eingewandert sind und verbringen teilweise Nächte vor den Fallen, um genau diese Neuzugänge einzufangen und kastrieren zu lassen. Es ist toll, diese Symbiose zwischen den Tierfreunden, den Tieren und unseren Tierärzten zu spüren. Dr. Marga Keyl sehe ich zum ersten Mal operieren. Ines ist leider wegen einem Magen- und Darmvirus selbst zum Patienten geworden, aber sie hat Marga zu einem Spiegelbild ihrer Selbst ausgebildet. Marga ist sicher in jedem Handgriff und schnell. Achte ich nur auf die, in sterilen Handschuhen steckenden Finger, ist es fast unmöglich zu sagen, wer gerade den Nadelhalter führt. Am Abend kommt eine weitere Tierärztin des Tierärztepools hinzu. Antonia Xatzidiakou.
Auch sie ist schon eine sehr sichere Operateurin geworden. Es macht mich stolz und glücklich, die Vergrößerung des Tierärztepools in Form dieser beiden engagierten Kolleginnen zu sehen. Auch sie leben für ihren Beruf!
Antonia wird noch unter Aufsicht arbeiten, da die ganz, ganz komplizierten Operationen von ihr bisher ferngehalten wurden. Erst muss sie die Standardoperationen im Schlaf beherrschen, was bei ihr der Fall ist. Ab dann werden kompliziert zu erwartende Operationen in Begleitung eines unserer erfahrenen Ärzte ausgeführt. Antonia hat aber noch eine andere sehr wichtige Aufgabe auf Kreta übernommen. Nur mit ihr gelang es uns, die Gemeindepraxis der Stadt Rethymnon ein zweites Mal für unsere Zwecke nutzen zu dürfen. Wir haben die Problematik in unseren vergangenen Berichten mehr als ausführlich behandelt. Antonia ist die Leiterin und da Antonia für den Förderverein Arche Noah Kreta e.V. arbeitet...

29.03. - 04.04.2015
Meine dritte Etappe ist also Rethymnon.
Selbst der Bürgermeister lässt es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen. Es war ein langer und zäher Weg, den, vor allem, er gehen musste, um die Anforderungen zu erfüllen, die das Veterinäramt der Gemeindepraxis auferlegte. Wir lehnten uns zurück und freuten uns, schon bald unseren besten Trumpf ausspielen zu können. Antonia. Die zierliche junge Tierärztin von der Insel Rhodos kam, sah und siegte und jeder in unserem Team war von der ersten Sekunde an fasziniert von ihr. Auch wenn unsere finanzielle Situation leider immer noch an Messers Schneide hängt, so wäre es ein gigantischer Fehler gewesen, Antonia nicht an unseren Verein zu binden. Viele von Ihnen hat Antonia mit ihren Berichten schon begeistert und ich verspreche Ihnen, dass es noch mehr werden. Ihre Einstellung, ihre Tierliebe, Ihre inzwischen sehr guten chirurgischen Fähigkeiten, all das zusammen passt wunderbar in unsere Mitte. Da sie aber den Vorteil hat, Griechin zu sein und damit das Privileg, die Klinik von Rethymnon leiten zu dürfen, ist sie sozusagen unsere Chefin. Ein wunderschönes Perpetomobile... Wir dürfen aber bei all der Begeisterung für Antonia die Arbeit von Nelly nicht vergessen, die jahrelang immer an vorderster Front gekämpft hat. Ihrer Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass wir jetzt hier arbeiten dürfen.

Nun ist der erste Schritt gegangen. Die Zukunft wird sich damit beschäftigen, die einzelnen Aktionen in Einklang zu bringen. Leider ist die Gesetzesvorgabe meiner Meinung nach an einigen Stellen noch ein bisschen holprig. In Agios Nikolaos verlangt man das Chippen von freilaufenden Katzen und ein dazugehöriges Foto. Haben Sie schon einmal fünf schwarze Katzen hintereinander fotografiert? Kein Mensch erkennt einen Unterschied! Wozu also dieser bürokratische Mehraufwand? In Rethymnon verlangt man, bevor Hunde zu uns zur Kastration gebracht werden dürfen, einen Leishamaniosetest. Wenn die Tiere positiv sind, müssen sie eingeschäfert werden. Was soll das? Kein privates Tier, egal ob im Haus , Garten oder an einem Fass angebunden wird getestet. Wie will man da eine Krankheit eindämmen? Außerdem zweifel ich die Zuverlässigkeit der Schnelltest an. Und was geschieht, wenn der Hund "negativ getestet" von uns kastriert wird und eine Stunde später von der Sandfliege gestochen wird und somit infiziert werden kann?

An diesen Stellen müssen die Gesetze überarbeitet werden und auf einen praktikablen und sinnvollen Weg gebracht werden. Außerdem müssen die Tage ausgelastet sein. Wenn die Tierschützer vor Ort nicht genügend Tiere zur Kastration bringen können, müssen wir überlegen, ob wir Fänger bezahlen. Denn was nützten die besten Tierärzte an leeren OP-Tischen?

All diese Sorgen sind aber verhältnismäßig klein im Vergleich zu dem, was wir in der Vergangenheit zu überwinden hatten. Nun lassen wir die Dinge erst einmal in den Alltag übergehen und warten ab, wie intensiv die Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort noch werden kann. Alles Weitere wird sich zeigen.

31.03.2015 Abflug
Meine Reise neigt sich dem Ende entgegen. Die Aufnahmen für die Sendung, die im Herbst ausgestrahlt werden soll, sind im Hightech-Kasten und die Begeisterung für unsere Arbeit bei dem Fernsehteam ist groß und ehrlich. Wir hatten eine tolle Zeit und ich freue mich mit Spannung auf den Zusammenschnitt.

Bedanken möchte ich mich aber auch bei unseren Kolleginnen, die die Idee von Ines und mir weiterleben. Wir alle bilden den Tierärztepool, den medizinischen Arm des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V., der nicht nur eine wundervolle Arbeit macht, sondern für viele Menschen auch eine gewisse Vorbildfunktion einnimmt. Wir leben, was wir lieben!
Mehr als beeindruckt haben mich auch die Menschen, die die Kastrationen überhaupt erst möglich machen. Unzählige Hände greifen heutzutage auf Kreta ineinander und erleichtern mir den Abschied.
Früher wusste ich, dass Tiere sterben, wenn wir heimflogen, heute weiß ich sie in besten Händen. Aber auch immer mehr Einheimische entwickeln ein Gefühl für den Tierschutz. Diese Menschen sind extrem wichtig, denn nur sie können in letzter Konsequenz die Dinge in ihrem Land am schnellsten verändern. Antonia gibt auf Rhodos Schulunterrichtsstunden. Aus solchen Aktivitäten resultiert eine gesellschaftliche Veränderung! Danke an die Bürgermeister und deren Stellvertreter, danke aber auch an die griechischen Kollegen, die uns zum ersten Mal die Hand gereicht haben. Danke aber auch an die Griechen, die ich getroffen habe und die ihre Situation traurig, aber gerecht einschätzen, uns Deutschen dafür aber nicht die Schuld geben. Nirgendwo hatte ich ein komisches Gefühl.
Das einzige, was mir Kopfzerbrechen macht, ist unser Kontostand. Wir haben inzwischen monatliche Kosten, die sich nicht immer von den Einnahmen decken lassen. Wenn wir von unseren kleinen Reserven wieder etwas abknabbern müssen, wird mir bewusst, wie schmal der Grad zwischen solider Tierschutzarbeit und deren Finanzierung ist. Zudem schlagen Sonderausgaben böse Löcher in unsere Rücklagen. Ein neues Fahrzeug muss gekauft werden, denn der alte Renault wird abgemeldet, da er den TÜV im März nicht geschafft hätte. Für das neue Auto werden wir knapp ? 5000,- benötigen. Der nächste Futtercontainer möchte in Zukunft wieder auf Reisen gehen. Zehn Tonnen sind in Hamburg im Lager bereits zusammengekommen. Die Kosten des Transportes sind aber noch offen.
Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir all die Jahre eine wundervolle Unterstützung aus Ihren Reihen erhalten haben, um in dem Moment, an dem der Knoten endlich zerschlagen wurde, von Ihnen vergessen zu werden.

Fünf Minuten nach der Landung
Ich bin noch keine fünf Minuten zurück auf deutschem Boden, da höre ich, dass ein kleiner, schwer verletzter Welpe den Weg zu unseren Tierärztinnen gefunden hat. Er bekommt den Namen "Denver" und wird noch am Abend operiert. Er verliert zwar sein Bein, darf aber leben. Die um mich rum am Band auf ihre Koffer wartenden Fluggäste fragen sich, warum der große Blonde so ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht trägt. Früher wäre Denver elendig verendet, heute ist der Tierärztepool groß genug, um ständige Präsenz zu zeigen. Heute wird ein schwer verletztes Tier unverzüglich behandelt oder operiert. Wenn das kein Grund zur Freunde ist?
Ihr Thomas Busch

Ein Bericht von:
Thomas Busch
Tierarzt und Vorstand



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