Grenzgänger - Nordgriechenland November 2017

24.12.2017
Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle
Tierärztin

"Verehrte Passagiere, bitte halten sie ihre Reisepässe griffbereit. Es werden bei Ankunft am Münchner Flughafen nochmals die Personalien überprüft." Gedankenverloren nehme ich die Durchsage der Flugbegleiterin wahr und stelle mich in die Reihe der wartenden Fluggäste. Die Polizisten kontrollieren sorgfältig mit strenger Miene alle Reisepässe. Grund dieser Maßnahme, so sickert es zu mir durch, ist die Tatsache, dass in den letzten Monaten viele illegale Einwanderer versuchten nach Deutschland zu kommen. Als ich an der Reihe bin, werde ich innerhalb weniger Sekunden weiter gewunken. Zum ersten Mal in den letzten vier Wochen fühle ich mich nicht diskriminiert. Nicht kritisch beäugt und in Verteidigungsposition. Doch was war geschehen?

Vorsichtig nehme ich sie hoch, sie winselt vor Schmerzen. Sie ist kalt, der Schock sitzt tief. Wir fahren bis zur nächsten Querstraße und die Notversorgung beginnt. Innerhalb weniger Momente sitzt der Venenkatheter, die Infusion läuft in Schockgeschwindigkeit. Schmerzmittel und Antibiotikum werden wie im Automatismus verabreicht. Decken sorgen für Wärme, leises gutes Zureden für Beruhigung. Wir haben funktioniert, als Team, als Menschen, als Tierschützer.Dr. Melanie Stehle
  • Marla wurde schwerstverletzt von unserem Team auf der Strasse aufgefunden - sie ueberlebte
  • Dr Melanie Stehle operiert
  • Melanie und Ines bei der OP-Vorbereitung
  • Geboren in eine unsichere Zukunft
Gemeinsames Engagement - nicht immer einfach

Ich begann meinen vierwöchigen Einsatz auf Kreta. Die Anfragen der Tierschützer waren wie immer groß, so dass für jeden Tag in den unterschiedlichen Kliniken, verteilt über ganz Kreta, Kastrationsaktionen vereinbart waren. Alle diese Einsätze durchlaufen im Vorfeld eine strenge Bürokratie und müssen von Bürgermeister und Amtstierarzt genehmigt werden. Selbst dort, wo seit langem Aktionen stattfinden, muss für jede neue Kampagne eine neue Genehmigung beantragt werden. Hierfür trifft sich zusätzlich ein fünfköpfiges Komitee persönlich(!), um darüber abzustimmen, ob eine Kastrationsaktion an Straßentieren stattfinden darf.

Lösungsansätze für das Straßentierproblem

In diesem Komitee sitzt unter anderem ein Tierarzt der Region, der nicht selten Druck seitens seiner Kollegen aushalten muss. Nicht jeder ortsansässige Tierarzt ist ein Freund unserer Arbeit, denn die Kollegen vertreten die Ansicht, dass SIE das Problem zu lösen haben, von der Gemeinde entsprechend bezahlt werden und demnach keine ausländischen Kollegen dulden. Mit dieser Einstellung haben sie nicht einmal Unrecht, bis auf die Tatsache, dass die Gemeinden nichts zahlen und seit der Krise auch nichts mehr zahlen können.

In den Jahren zuvor wäre dies eventuell noch möglich gewesen, aber da interessierte sich niemand für die Straßentiere. Man hat mit ihnen (den Streunern) keine Probleme, das wurde uns oft entgegnet, ignorierend die Tatsache, dass massenhaft Hunde und Katzen verhungerten, verdursteten, angekettet im Nirgendwo der Witterung ungeschützt ausgesetzt waren oder im Falle einer Überpopulation einfach entsorgt wurden. Die Methoden verschweige ich hier. Und in dieses "Dunkel" möchten wir Licht bringen. Wir stehen zwischen den ortsansässigen Tierärzten, denen wir beim besten Willen nichts wegnehmen wollen, zwischen den Gemeinden, den Tierschützern, den Touristen - aber letztendlich FÜR die Tiere.

Vorurteile - wie so oft ohne Grundlage

So warten wir häufig bis zur letzten Sekunde auf die Genehmigungen, operieren zu dürfen. Ich bin froh, dass die Tierschützer hartnäckig bleiben und sich von negativen Nachrichten nicht völlig entmutigen lassen. Nicht immer können wir uns untereinander wegen sprachlichen Barrieren so austauschen, wie wir möchten. Aber ich sehe es an ihren verzweifelten Augen, den Tränen, den Umarmungen in schwierigen Momenten, wenn wieder eine Aktion abgesagt zu drohen scheint, dass wir alle für eine gemeinsame Sache kämpfen. Selten war ich so häufig in einem innerlichen Zwiespalt wie in diesen vier Wochen.

Wir werden von Seiten der Gegner öffentlich diskriminiert, ohne dass wir uns wehren können. Die Anschuldigungen ohne Beweise stehen im Raum. "Die Deutschen können nicht operieren", "die Deutschen operieren zu schnell", "bei den Deutschen sterben die Tiere anschließend auf der Straße" - diesen ganzen Blödsinn hören und lesen wir immer wieder ohne uns richtig wehren zu können. Hier brodelt ein Machtkampf, bei dem es um alles geht außer um eines: um das Wohl der Tiere. Wo bleibt der hippokratische Eid den wir Tierärzte leisten, dass wir zum Wohle der Tiere handeln? Doch in all der aufkommenden Frustration müssen wir uns wieder fangen und uns vor Augen führen, dass wir die derzeitige Situation, in der die Straßentiere leben müssen, so nicht akzeptieren.

Wir müssen auf unsere Anfeinder zugehen (die uns meist gar nicht kennen), wir müssen versuchen mit ihnen zu reden und ihnen zeigen, dass wir in guten und kollegialen Absichten ihr Land betreten. Wir müssen Lösungen finden, um die bestehenden Konfliktpunkte erst gar nicht entstehen zu lassen. Blicken wir zurück auf die letzten zwei Jahre, so können wir mit Stolz auf die Entwicklung unserer acht Gemeindepraxen blicken. Natürlich trafen wir auch Kollegen, die mit uns zusammenarbeiten möchten. Sie rutschen dadurch aber schnell in eine Verteidigungsposition gegen ihre anderen Kollegen.

Das Tierschutznetzwerk funktioniert

Es ist ein riesiges Netzwerk aus Tierschützern entstanden, die die gesamte Organisation und Logistik im Hintergrund leisten. Es ist eine Entwicklung, von welcher unser Verein viele Jahre träumte. Viele Steine konnten aus dem Weg geräumt werden. Dass alles in so kurzer Zeit völlig reibungslos gelingen würde, wäre eine Illusion gewesen. Dennoch versuchen wir auf Hochtouren, die neu aufkommenden Konflikte zu lösen. Gespräche mit Bürgermeistern, Treffen mit griechischen und deutschen Rechtsanwälten und endlos viele Telefonate mit Menschen, die sich im Tierschutz engagieren, prägten die letzten Wochen. Neben diesem ganzen Bürokratismus blieb trotzdem die Zeit, vielen Tieren eine neue Lebensqualität zu geben. Unser eigentliches Ziel!!!

Ein weiterer "Kennenlern-Einsatz" steht an

Nach 14 Tagen ziehen wir weiter nach Nordgriechenland. Mit großem Übergepäck reisen wir nach Epanomi, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Thessaloniki. Drei Kennenlern-Einsatztage sollten es bei dem Tierschutzverein ACE - Tiere in Not e.V. werden. Aufgrund des riesigen Andrangs weiteten wir die Aktion auf nahezu fünf Tage aus - wir brannten richtig danach, dieses erfolgversprechende Projekt bestmöglich zu unterstützen. Einen ausführlichen Bericht von Thomas Busch finden Sie auf der Homepage: https://tieraerztepool.de/report/de/epanomi-november-2017.

Mit den ersten Einschnitten an den Fingern von den Tausenden Knoten und Ligaturen ging unser Weg weiter nach Tyrnavos, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Larisa. Viele bekannte lächelnde Gesichter begrüßten uns. Neben Ines Udich - die mit mir von Kreta aufbrach - waren die Vorständler Max und Doris Walleitner von der "Tierinsel Umut Evi e.V." aus Deutschland angereist, die die Projekte in Tyrnavos und Trikala organisieren und finanzieren. Sie spulten mit ihrem VW-Bus mal eben die 1800 km ab, als würden sie zum Nachmittagskaffee zu Oma fahren. Auch Maria und Angelika wagten sich an das Experiment, Teil einer Kastrationsaktion zu sein und gesellten sich als Mitglieder und großartige Helfer zu uns.

Emotion und Professionalität

Es gibt viele Situationen während eines Einsatzes, denen ich mit allergrößtem Respekt gegenüber stehe. Es sind Situationen, die nie als selbstverständlich angesehen werden dürfen. Die Konzentration und Disziplin erfordern. Egal ob ich müde, traurig, euphorisch, ausgelassen oder wütend bin. Die Konzentration bei jeder Operation ist Grundvoraussetzung für ein Gelingen - jedes Tier, das in meine Hände gelegt wird, hat diesen Respekt seinem Leben gegenüber verdient.

Diametral dazu gibt es die Emotionalität, die mich oft gefangen hält, mich berührt und mitnimmt. Ich erlebe sie oft, manchmal zu oft. Es sind die Momente, die uns von rational denkenden Menschen zu emotional Empfindenden werden lassen. Die unsere Herzen höher schlagen und die Tränen der Rührung ungehindert fließen lassen. Doch sehr häufig lässt mein Medizinerherz keine Emotionalität zu, denn ich muss handeln, oft schnell reagieren, Erstversorgung leisten, das Leben, das am seidenen Faden hängt, gefälligst wieder auf die Erde zurückziehen.

Marla - vom Schicksal in die Arme unserer Tierärztin Melanie gelegt

Sie verstehen nicht, was ich meine? Dann nehme ich sie gerne mit auf die harte Asphaltdecke einer Schnellstraße und zu dem Schicksal, das in meine Arme gelegt wurde.

"Schon wieder ein toter Hund am Straßenrand! Ich ertrage es nicht mehr!" durchströmt es meinen Kopf. Ein schwarz-weißes Fellbündel liegt regungslos am Rand der Schnellstraße. Warum wir alle bei dieser Hündin das Bedürfnis verspürten, nochmals umzudrehen und uns von ihrem Tod sicher zu überzeugen, ist mir bis heute ein Rätsel. "Es ist gefährlich, hier anzuhalten und auszusteigen. Bleibt bitte sitzen, ich schaue schnell nach." Doch ich traue meinen Augen nicht. Kurz vor erreichen des blutenden Körpers bewegt sie ihren Kopf. Hektik bricht aus. Wir müssen sie und uns schnellstmöglich aus der Gefahrensituation entfernen. Sie ist im Schock, beide Vordergliedmaßen haben offene Wunden und die Stellung der Beinchen ist alles andere als physiologisch. Aber sie lebt, wenn auch in äußerst kritischem Zustand...

Die NOtfallversorgung läuft an

Vorsichtig nehme ich sie hoch, sie winselt vor Schmerzen. Sie ist kalt, der Schock sitzt tief. Ich beginne zu funktionieren. Anweisungen an meine lieben Kollegen kommen in Kurzform, zu sehr bin ich mit der Einschätzung ihres Zustandes beschäftigt. Wir fahren bis zur nächsten Querstraße und beginnen, alles für die Notversorgung aus den verschiedenen Kisten zu suchen. Innerhalb weniger Momente sitzt der Venenkatheter, die Infusion läuft in Schockgeschwindigkeit. Schmerzmittel und Antibiotikum werden wie im Automatismus verabreicht. Decken sorgen für Wärme, leises gutes Zureden für Beruhigung. Wir haben funktioniert, als Team, als Menschen, als Tierschützer. Wir fahren weiter. Marla, so werden wir sie später taufen, liegt neben uns auf der Rücksitzbank.

Die anfängliche Anspannung sackt ab. Nun merke ich, wie nicht nur bei mir das Mitgefühl für die arme kleine Maus die Oberhand gewinnt und die Emotionen ihre Wirkung entfalten. Gespräche versiegen, maximal das Rascheln eines Taschentuches durchbricht die gedankenverlorene Weiterfahrt. Erneut manövriere ich mich in mein zwiespältiges Denken. Einerseits gekränkt, dass eine bestimmte Gruppe an Menschen versucht, unsere Arbeit zu stoppen. Andererseits wütend, weil sich diese Gruppe von Menschen besser um verletzte Hunde wie Marla kümmern sollte und selbst Kastrationen im großen Stil durchführen sollte, anstatt uns zu denunzieren. Genau dieses Schicksal, wie Marla es erleben muss, gibt uns Kraft, weiter zu machen. Das eigene Ego hinten anzustellen und ein Sprachrohr für die Tiere zu sein, die Hilfe benötigen.

Trikala - wir treffen auf Gleichgesinnte

Wir treffen in Trikala ein. Die 26jährige Vassiliki, die mich in den nächsten Tagen noch schwer beeindrucken wird, bringt uns direkt zu einer Tierarztpraxis, um Marla röntgen zu lassen. Außer den Vordergliedmaßen scheint nichts gebrochen und auch die inneren Organe scheinen nicht verletzt zu sein. Dann bleibt "nur" noch die Großbaustelle: ihre beiden Vordergliedmaßen. Sie sind insgesamt an vier Stellen gebrochen. Welch himmelschreiende Ungerechtigkeit. Rechtzeitig vor einem elendigen Sterben am Straßenrand gefunden worden zu sein und dann vor nahezu unlösbaren Problemen zu stehen? Kapitulation ist eines der Dinge, die wir am Wenigsten akzeptieren können. Und wollen. Unsere Köpfe suchen nach Lösungen.

Vassiliki sieht unsere besorgten Blicke und ich frage sie, ob sie vertrauenswürdige Knochenchirurgen kennt. "Und ob, die allerbeste Professorin ist im 20 km entfernten Ort. Ich werde sie gleich anrufen." In den nächsten Tagen werden wir und vor allem Marla Geduld brauchen, denn Wochenende und Abwesenheiten lassen Termine nicht so schnell legen, wie wir es gewohnt sind. Doch auf Vassiliki ist Verlass - sie kümmert sich um alle organisatorischen Wünsche, die wir an sie herantragen.

Verzeihen Sie mir den kurzen Einblick in die Mischung aus rationalem, schnellen Handeln und der Emotionalität. Treten wir lieber zurück in den OP-Raum, denn inzwischen sind wir ja, trotz der kurzen Unterbrechung, in Trikala angekommen.

Einsatz mit Hingabe für die Straßentiere

Während meine Hände am OP-Tisch ihre Dienste leisten, meine Augen deren Zusammenspiel genauestens und streng beobachten, bleibt meinen Ohren etwas Zeit, den außerhalb des OP´s stattfindenden Gesprächen zu lauschen. Oft muss ich schmunzeln und genieße, dass wir mittlerweile ein richtig gut eingespieltes Team geworden sind. Seit 2014 stehe ich Max und Doris als Tierärztin für Einsätze zur Verfügung. Wir wissen genau, wer welche Aufgaben übernimmt und welche Einstellung und Meinungen nach außen getragen wird. Doris hat ein perfektes System entwickelt, wie und wo wichtige Daten für jedes Tier auf einer eigenen Karteikarte eingetragen werden.

Da bei Kastrationsaktionen Tiere gechippt, geimpft und auf Leishmaniose getestet werden, ist eine genaue Dokumentation unabdingbar. Nicht selten brauchen Tiere Nachbehandlungen - beispielsweise nach der Entfernung einer vereiterten Gebärmutter - auch diese Medikamente können dort vermerkt werden. Ganz besonders erwähnenswert ist der Nachsorgebereich bei den Tierinsel-Einsätzen. Neben der medizinischen Versorgung werden von Doris, Angelika und Maria explizit alle Zähne von Zahnstein befreit, Fell gebürstet, Zottel entfernt, Ohren gereinigt, Krallen geschnitten oder einfach nur liebevoll gekrault und gekuschelt. Nicht umsonst wird die Nachsorge auch als "Wellnessbereich" bezeichnet. Doris erklärt vor Ort ebenfalls, worauf die betreuenden Tierschützer nach den Operationen achten sollen. Die wichtigsten Informationen werden auch als Merkblatt mit nach Hause gegeben. So versuchen wir, die Tiere bestmöglich in die nächsten betreuenden Hände weiterzugeben.

Hand in Hand mit den Bürgermeistern - Nordgriechenland setzt Masstäbe

Keine Kastrationsaktion würde stattfinden, würden nicht die Bürgermeister hinter unserer Arbeit stehen. Sowohl in Tyrnavos wie auch in Trikala wurde den Amtsvorstehern mit einem siebenseitigen Anwaltsschreiben der Tierärztevereinigung gedroht, sie sollen die Genehmigungen der Kastrationsaktion zurückzuziehen. Doch die Bürgermeister haben diese künstlichen und in keiner Weise zielorientierten Vetos so satt! Sie wollen eine Veränderung für die Straßentiere. Ein besseres Leben. Ein Ende des traurigen Daseins unzähliger ungewollter Hunde und Katzen.

Als am Nachmittag der zuständige Bürgermeister von Trikala mit seinen Kindern die Aktion besucht, merken wir, wie ernst er es meint. Sie selbst haben bereits zwei Straßenhunde adoptiert und ginge es nach seiner Tochter, so hätten sie sicherlich noch viel mehr. Bei seinen andächtig gesprochenen Worten und dem Streicheln über das Haar seiner Kinder, höre ich ein leichtes Zittern in seiner Stimme. Ein Zittern vor Rührung? Hatte ich mir das nur eingebildet? Hatte ich die Situation auf mich projiziert, denn sobald es um eine Kinder-Tiere-Zukunft geht, werde ich weich. Doch ich täuschte mich nicht. Bei unserem Abschlussessen erwähnte er erneut die Dringlichkeit und Menschlichkeit im Umgang mit anderen Lebewesen. Und wieder klingt seine Stimme wie die eines Pastors, der von seinem Glauben völlig überzeugt ist und etwas anderes auch gar nicht zulässt.

Ich bin beeindruckt von seinem Mut und stolz und glücklich ein kleines Rädchen dieses Teams gewesen zu sein. In kleinen Schritten sehe ich eine Zukunft für Straßentiere, beschützt durch Menschen wie dem Bürgermeister von Trikala, seiner Familie und den lokalen Tierschützern vor Ort! Gleichgültigkeit den Tieren gegenüber wird nicht mehr akzeptiert - und wenn sich die Tierärztevereinigung auf den Kopf stellt. Sie sollten endlich einer Zusammenarbeit zustimmen, Fortbildungen organisieren, Gelder für Kastrationsaktionen bereitstellen und dafür sorgen, dass ich am Ende meiner Reise nicht das Gefühl der Diskriminierung in meinem Gepäck trage. Erst dann haben Grenzen und Passkontrollen ihren Sinn verloren.
Ich danke euch allen!
Eure Melanie Stehle

Ein Bericht von:
Dr. Melanie Stehle
Tierärztin

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