Fahzeuge gesucht 01.02.2019 Gedanken

Ein Bericht von:
Thomas Busch
Tierarzt und Vorstand

Sie schleppten, sie zogen, sie transportierten.
Sie halfen beim Umzug, nahmen IMMER alles mit.
Es gab nichts, was nicht reinpasste.
Sie waren Apotheke und Krankenzimmer, oft auch Krankenwagen.
Sie waren schnell wenn es sein musste und stark, wenn sie Leistung bringen mussten.
Sie schlichen sich an, warteten mit uns geduldig und fingen so unzählige Katzen und Hunde.
Sie retteten tausende Tiere.
Sie waren krank und manche starben sie auch für uns.
Einer rettete sogar mein Leben.

Unsere Autos auf Kreta sind nicht mehr wirtschaftlich. Sie haben mit einer Laufleistung von 600.000 km ihren Zenit schon längst überschritten. Der Vito-Bus hat 400.000 km auf der Uhr, der Passat 200.000km.

Zwar sind die Reparaturkosten im Vergleich zu Deutschland relativ gering, allerdings dauern manche oft mehrere Tage oder sogar Wochen. Mit den Kosten, die sich zwar auch addieren, könnten wir so einigermaßen leben, allerdings sind die Tage mit nur einem Auto organisatorisch eine Katastrophe, erst recht, wenn der größere in der Werkstatt steht.

Heute morgen war es die Batterie des Vitos, die nicht mehr wollte und getauscht werden musste. Da der Passat auch nicht fahrbereit ist, müssen Termine verschoben werden, Transporte abgesagt werden und Hunde können evt. nicht zum Flughafen gebracht werden. Ein unzuverlässiges Auto im Falle eines Notfalles nicht bewegen zu können, kann das Todesurteil für den Patienten bedeuten. Gut, dass ist nicht häufig der Fall, aber es hinterlässt ein unschönes Gefühl.

Ersatzfahrzeuge/Leihwagen sind im Winter auf Kreta nur schwer zu bekommen, da sie eingelagert werden. Außerdem müssen unsere Transporter was aushalten können, was einem Leihwagen nur schwer zumutbar ist.
Hinzu kommt, dass der TÜV bald fällig ist und wir befürchten, dass sich unsere Wege dann eh trennen werden.

Wir brauchen also neue Fahrzeuge! Vielleicht gibt es auf diesem Wege die Möglichkeit, aus Ihrem Umfeld ein günstiges zu erwerben. Folgende Dinge sind uns wichtig:

Wir möchten gern so wenig wie möglich von unseren Reserven verbrauchen, deshalb dürfen Sie uns auch gerne finanziell unterstützen.


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