Die Neustrukturierung der Futterbrücke 24.07.2015 Tierschicksal

Ein Bericht von:
Thomas Busch
Tierarzt und Vorstand

Die letzten Transporte von ungefähr jeweils 20 Tonnen Futter- und Sachspenden verschickten wir auf dem Seewege nach Kreta. Eine günstige Alternative zu den Landwegen mit einem LKW, allerdings mit einem enormen Zeit- und Papieraufwand verbunden. Vor einigen Jahren war der Transport über Land zu teuer geworden, jetzt aber, vielleicht auch durch die Griechenlandkrise, sind die Preise wieder attraktiv. Zudem hat die Suche nach einem Fahrer, dessen Herz auch ein bisschen für den Tierschutz schlägt, Früchte getragen. Ohne viel Stress konnte somit am 23.07.2015 endlich der Inhalt des Lagers in Richtung Kreta verladen werden. Dort wartet man schon sehnsüchtig auf das Futter, denn die Krise zerrt nicht nur an den Menschen...

Bedanken möchte ich mich bei all unseren Sponsoren, die mit Ihrer finanziellen Spende den Transport ermöglichten.
Bedanken möchte ich mich bei all den Menschen, die das Futter zusammentrugen, insbesondere bei Margarita Frank, die den stressigen Job des "Klinkenputzen" bei den Futtermittelherstellern von Birgit Ischner übernommen hat.
Bedanken möchte ich mich bei der Firma Weidlich, den netten Mitarbeitern und Herrn Meentzen, die für unsere "Sorgen" immer eine Stelle in ihrem Lager finden.
Bedanken möchte ich mich bei George, der seit gestern unterwegs ist (wahrscheinlich mit Muskelkater vom Einladen) und der von unseren guten Wünschen begleitet wird, heil auf Kreta anzukommen.
Bedanken möchte ich mich bei Gena Frank, der vor seinem regulären Job noch schnell bei Einladen geholfen hat und bei meinem Sohn Dante.
Bedanken möchte ich mich bei all den Menschen, die jetzt auf Kreta "Gas geben" und eine gerechte Verteilung vorbereiten.
Und nicht zuletzt bei denjenigen, die ich hier vergessen habe, zu erwähnen :-)

Es ist nach wie vor sehr schwierig, diese großen Mengen Futter kostenlos von den Herstellern, Futterhäusern, etc. geschenkt zu bekommen. Jeder, der uns bei der Sammlung helfen möchte, ist herzlich willkommen.
Des Weiteren wäre zu überlegen, ob wir den Sammelort, sprich das Lager, nicht in den Süddeutschen Raum verlegen. Der Vorteil liegt auf der Hand: George hätte 1700 KM weniger zu fahren, wenn er von Kreta kommend "nur" nach München, anstelle nach Hamburg fahren muss.
Wir werden die Alternativen gründlich prüfen und freuen uns, dass in Zeiten großer Schwierigkeiten, den Tieren auf Kreta mit einem vollen Bauch auch weiterhin geholfen werden kann.
Danke!
Ihr Thomas Busch


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