Wir fliegen, wir fliegen nicht... 30.06.2018 Gedanken

Ein Bericht von:
Thomas Busch
Tierarzt und Vorstand

Wie ich es mit meiner „Entschuldigung“ für nicht unverzüglich nach den Einsätzen folgende Berichte unserer Tierärztinnen bereits angekündigt habe, gibt es hier nun nahezu „live“ aus Kreta die neuesten Neuigkeiten des Fördervereins. Zuvor möchte ich mich aber bei Ihnen für Ihr Verständnis bedanken. Es haben sich mehrere Förderer aus Ihren Reihen gemeldet und uns nett zugesprochen. Niemand ist böse, wenn wir kurzfristig mal schweigen und es freut uns sehr, dass unsere Arbeit von sehr vielen Menschen verfolgt wird und wir Sie auf unsere Reise mitnehmen können. Eine Reise mit dem Ziel, durch Kastrationen von Straßentieren irgendwann einmal kein Elend mehr retten zu müssen.

„Ich dachte, sie sind Tierschützer! Da fragen wir uns schon, was mit dem ganzen Geld passiert?“ sind Anrufe, die wir beschwichtigen müssen, während wir den Katheter in das Bein eines zu kastrierenden Hundes schieben. Um schwer verletzte Tiere kümmern wir uns – auch sehr intensiv – aber alles hat seine Grenzen. Wenn wir dem einen oder anderen Touristen nicht helfen können, weil er eben KEINEN Notfall gefunden hat, dann tut uns das sehr leid, ist aber nicht anders zu regeln.Thomas Busch

Und nun folgen Sie mir bitte nach Kreta. Wenn ich denn geflogen wäre... Pünktlich zum Einchecken stehen wir (Dr. Melanie Stehle, Ines Udich und ich) also am Condor-Schalter. Von der Fahrt mit dem ganzen Equipment mit Auto und S-Bahn erzähle ich nichts, nur soviel, dass wir von den um uns herumstehenden Urlaubern angeschaut werden, als würden wir einen Umzug durchführen. Und dieses Mal ist der Umfang unseres Gepäcks sogar überschaubar, denn vorgestern kam Georgos (der griechische LKW-Fahrer) in München vorbei und lud in seinen großen Truck noch drei Paletten, die bei Melanie in der Garage standen.

Als nun alles aufgegeben ist und wir durch die Sicherheitskontrolle durch sind, warten wir. Und warten. Und warten - bis die Stimme des freundlichen Boardingpersonals ertönt und uns mitteilt, dass unser Flug aus technischen Gründen ausfällt. Heute ist der 11.06. Den 12.06. hatten wir uns frei gehalten, um im NLR anzukommen, das Equipment zu sortieren, uns einen Überblick zu verschaffen, eine Visite bei unseren Patienten durchzuführen, das Auto für den 13.06. zu packen und um nicht zu spät ins Bett zu gehen, denn an eben diesem 13.06. sind in Rethymno in der Gemeindepraxis 38 Hunde und 17 Katzen zur Kastration angemeldet. Zuzüglich dessen, was sonst noch so kommt.

Antonia ist als Verstärkung aus Rhodos eingeflogen und mein Traum von zwei permanent anwesenden Tierärzten auf Kreta nimmt leise und ganz vorsichtig Gestalt an. Am Condorschalter zerplatzt aber der Traum, beziehungsweise verzögert sich. Also fahren wir wieder nach Hause, machen lange Gesichter und wissen, dass damit der Tag zur Eingewöhnung weg ist.

Es folgt der 12.06. Wieder brechen wir mit unserem Gepäckberg zum Flughafen auf. Wir fliegen? Nicht. Zumindest nicht zu der angegebenen Zeit. Um 14:50 Uhr soll der Flieger planmässig starten, aber es wird anders kommen. Eine Unwetterfront schiebt sich über München und die Ersatzmaschine ist völlig überbucht, da Condor auf ein kleineres Flugzeug zurückgegriffen hat.

Demnach beginnt der Kampf wer mitfliegen darf und wer nicht, denn jeder möchte doch endlich seinen wohlverdienten Urlaub antreten. Die Stimmung ist gereizt, obwohl das Boardingpersonal von Condor sich große Mühe gibt, die Stimmung nicht überkochen zu lassen. Neun Personen können nicht mit, wir aber sind dabei. Sogar in der Maschine, die sich aber keinen Zentimeter in Richtung Rollfeld bewegt. Der Flughafen erinnert an eine Geisterstadt und durch die kleinen ovalen Fenster sehen wir - wieder nichts. Kein Bodenpersonal ist da, lediglich fette Wassertropfen prallen auf die ausgestreckten Flügel. Rabenschwarz ist es draußen und die Flugsicherheit hält alle Maschinen am Boden. Wären wir doch nur mit Georgos mitgefahren, der mir per SMS gerade Bescheid gibt, dass er heil in Heraklion angekommen ist.

Vom Flugzeug aus versuche ich unsere Abholung durch Antonia und Christina zu organisieren, was nicht einfach ist, denn wenn wir ganz viel Glück haben, passt alles in den Vito inklusive Anhänger. Wir, unsere Koffer und die Ladung, die Georgos aus Deutschland nach Heraklion transportiert hat. Somit muss nicht zweimal gefahren werden.

„Alles super“, denke ich mit einem dann doch eher skeptischen Blick auf meine Uhr. 17:30 Uhr und wir stehen immer noch. Nicht wirklichen Trost spendet uns der Pilot, der immer wieder verzweifelt um Entschuldigung bittet.

18:00 Uhr. Die Maschine steht wie angewurzelt. Wieder ändern wir unsere Abholung, da die Ankunftszeit immer weiter in die Nacht reinrutscht. Unseren zweiten Wagen stellen Christina und Antonia uns an den Flughafen in Heraklion. Sie haben die Ladung von Georgos (ca. 1,5 Tonnen) alleine in den Anhänger geladen, sind wieder nach Hause gefahren, haben alles ausgeräumt und den Vito für den morgigen Einsatz mit Equipment beladen.

Um 22:00 Uhr landen wir endlich in Heraklion. Bis wir aus dem Flughafen raus sind, ist es 23:00 Uhr. Jetzt noch eine Stunde bis ins NLR. Dort haben Christina und Antonia ein nettes Essen vorbereitet und um 02:00 Uhr liegen wir im Bett. Der Vito ist gepackt, die Stationstiere besichtigt, die neusten Neuigkeiten ausgetauscht und wir ziemlich müde. Ab Morgen geht es täglich pünktlich um 7:00 Uhr los, nach einem Start, der so typisch ist wie die letzten 20 Jahre...

Die Routine übernimmt das Ruder. Die kommenden drei Wochen laufen nach dem altbekannten Muster ab. Vom Augenöffnen am frühen Morgen bis zum Augenschließen spät in der Nacht gibt es kein anderes Thema, als den Tierschutz. In der Station sind in dieser Zeit sieben Personen und keiner hat auch nur eine Sekunde Zeit um herumzusitzen. Die Arbeitsabläufe in den Gemeindepraxen kennen die Leser unserer Berichte, und auch „Zuhause“ sind wir mit über 15 schwer verletzten Tieren gut beschäftigt.

Bei dem Thema „schwer verletzt“ möchte ich einhaken und zudem ein bisschen privat werden. Mich erreichte eine Nachricht, die für alle Eltern der blanke Horror ist. Mein jüngster Sohn hatte einen Unfall, er ist einen Abhang heruntergestützt und hat sich ein Bein gebrochen. Kopf, Wirbelsäule und innere Organe sind ok, das andere Bein ist blau und grün, aber nicht gebrochen. Was mir in diesen Sekunden durch den Kopf schießt kann ich gar nicht wiedergeben. Von „nichts“ – unfähig zu denken, bis „alles“ – was sein könnte, braucht es einen Moment, die aufkommende Lähmung abzuschütteln. Mein Kleiner wird am gleichen Abend notoperiert und ich bin in Gedanken bei ihm. Aber für einen kurzen Augenblick auch bei den Ärzten. Was für einen wundervollen Job machen die? Sie retten Leben, sind (es ist Sonntag!) rund um die Uhr im Einsatz und fachlich weit oben. Es ist ein wunderbares Gefühl, sich auf die Sicherheit in Deutschland verlassen zu können. So sind die Stunden während der OP für die Mama und mich (leider mal wieder weit weg) zwar unerträglich, aber dann kommt die Nachricht, dass alles gut überstanden ist.

Was hat dieser Unfall nun mit der Arche zu tun? Erst einmal nichts. Bis zu der Sekunde, in der mich eine weitere, sehr ähnliche SMS erreicht. Ein Hund wurde in einer Schlucht gefunden. Ob hinuntergefallen oder hinuntergestoßen wird sein Rätsel bleiben. Fakt ist, er ist tief gefallen, bewegungsunfähig und seine Beine sind gebrochen. Nun soll ich eine Entscheidung treffen, ob er eingeschläfert werden soll oder nicht.

Das ist doch wohl ein Witz? Wer in Gottes Namen bürdet mir diese Last auf? Einschläfern? Wer erwartet so ein Urteil von mir? Meine Gedanken sind emotional stark beeinflusst, ich gebe es gerne zu, aber wundert das jemanden? In ähnlicher Tiefe lag auch mein Sohn. Ihm wurde geholfen, mit allem, was in Deutschland zur Verfügung steht. Er wird später wieder normal laufen können und zu diesem kleinen Hundekind soll ich nun sagen: „ Du hast Pech gehabt, es lohnt sich nicht? Du bist doch nur ein Tier.“ Niemals!!!

Ich taste mein linkes Bein ab. Fühle die 36 Jahre alte Narbe und die, durch die eingesetzte Platte, raue Oberfläche meines Schienenbeins. Hätte mir damals niemand geholfen, würde ich diese Zeilen an Sie nicht schreiben können. Ich hatte 42°C Fieber und war nicht weit weg von der Regenbogenbrücke.

„Niemals“ sage ich vor mich hin, und greife wie in einem Automatikmodus zum Telefon und beginne die Organisation. Ab jetzt arbeiten mehr als 20 Tierschützer Hand in Hand um dieses eine Schicksal zum Guten zu wenden. Da der Impfpass von unserem „Schluchti“ gleich neben ihm gefunden wurde, waren wir mal wieder ähnlich schnell wie der ADAC. Ines Leeuw hat sich seiner angenommen und ab hier wissen wir, dass er in besten Händen ist. Nun heißt es Daumen drücken.

Nun aber genug der Horrornachrichten. Obwohl...? In den drei Wochen, die ich auf Kreta bin, nehmen wir 27 Notfälle auf. Vielleicht schaffe ich es noch, Ihnen davon einige vorzustellen, denn so wie ich unser Team kenne, suchen diese Patienten nach ihrer Genesung ein neues Zuhause und werden nicht wieder auf die Straße zurückgebracht.

Das Thema „Notfälle“ ist eines der schwierigsten überhaupt zu bearbeitenden Felder. Ich habe mich bereits schon öfter dazu geäußert, dass wir (und das gilt für jeden Tierschützer) uns gut überlegen müssen, welches und wie viele Tiere wir aufnehmen können und vor allem, was anschließend mit ihnen passiert. Tierschutztheoretiker und Gutmenschen, vornehmlich mit dem Herz agierend, leider oft aber ohne Verstand, möchten am liebsten jedes einzelne Tier aufsammeln und in Sicherheit wissen. So schön wie es wäre, aber so funktioniert der Tierschutz nun mal nicht und die oft grauenvollen Situationen in überfüllten Tierheimen haben uns das oft genug bewiesen.

Was also tun? Auf der einen Seite muss ganz klar definiert sein, was ist ein Notfall. Eine schwierige Frage. Ist es der Hund mit den drei gebrochenen Beinen? Ja. Klar! Was ist mit Welpen an der Schnellstrasse? Schon komplizierter. Sie sind keine Notfälle. Mit Mutter schon gar nicht. Die Chancen, angefahren zu werden, stehen aber recht hoch. Dann haben sie ein gebrochenes Bein und sind ein wirklicher Notfall und kommen zu uns. Dann können wir sie auch gleich aufnehmen und sparen uns die Kosten, den Knochen wieder zusammenzuflicken. Das Problem hierbei: Wir könnten so um die 30 Tiere pro Woche aufnehmen.

Jeden Tag gehen bei uns drei bis fünf Meldungen ein, dass irgendwo Tiere gesehen wurden, die sich in einem schlechten Zustand befinden. „Schlecht“ ist oft an den deutschen Maßstab angelehnt. Ein, in den Augen der Touristen, dünner Hund ist Normalität. Erklären Sie das aber mal den am Telefon fast weinenden Urlaubern. Es wird von uns gewünscht, dass wir unverzüglich starten und uns um die Sorgen der empörten Touristen kümmern. „Ich dachte, sie sind Tierschützer! Da fragen wir uns schon, was mit dem ganzen Geld passiert?“ sind Anrufe, die wir beschwichtigen müssen, während wir den Katheter in das Bein eines zu kastrierenden Hundes schieben. Um schwer verletzte Tiere kümmern wir uns – auch sehr intensiv – aber alles hat seine Grenzen. Wenn wir dem einen oder anderen Touristen nicht helfen können, weil er eben KEINEN Notfall gefunden hat, dann tut uns das sehr leid, ist aber nicht anders zu regeln.

Flüchten wir vor diesen unschönen Notfällen und fahren nach Ierapetra. Diese Stadt im Südosten Kretas ringt schon seit Langem damit, ob man unsere Arbeit gut oder schlecht finden soll. Anfänglich (wir reden hier von Jahrzehnten) mochte man uns nicht. „Wir nehmen die Arbeit weg“, „es ist gegen die Religion“, „unnatürlich“, „wir (der Tierärztepool) können nicht operieren“... waren die Argumente einer - das Elend ignorierenden - Region.

Im Juni 2018 die komplette Wende. Die Vorbereitungen hierzu liefen seit Monaten und durch den Druck der lokalen Tierschützer (bei denen ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte!) und durch das Verständnis eines wundervollen Vizebürgermeisters, reisen wir am 19.06. mit unserer Entourage an. Es werden respektvolle Tage, perfekt geplant und mit vollem Einsatz. Der Vizebürgermeister ist die ganze Zeit anwesend, arbeitet mit, kümmert sich um alles und ist sich für nichts zu schade. Würde es von diesen Menschen in verantwortungsvollen Positionen doch mehrere geben! Selbst die Kontrolle durch den Amtsveterinär nehmen wir alle gelassen hin und man übersetzt uns, dass er dem Vizebürgermeister sogar gratuliert hat. Die umgebauten Räumlichkeiten, die die Stadtverwaltung übernommen hat, liegen zwar auf dem Gelände eines stillgelegten Schlachthofes, aber erstens kennen wir dies und zweitens schafft dieser Ort während unserer Zeit etwas Sinnvolles. Sehen wir es als eine Art Wiedergutmachung. Und das gleich 84 mal.

Was dieser Aktion zusätzlich noch die entsprechende Würze verleiht ist Jason. Wir lernten ihn bei einem griechischen Kollegen kennen, bei dem er als gerade fertig gewordener Tierarzt hospitierte. Jason überzeugte uns schnell mit seiner sehr höflichen und zuvorkommenden Art und wir boten ihm an, uns nach Ierapetra zu begleiten. Fachlich ist er ein noch sehr unbeschriebenes Blatt, aber das waren wir schließlich alle mal. Trotzdem ist er eine wahre Bereicherung, denn sein Deutsch ist weit besser als unser Griechisch und er erfährt damit eine ganz andere Akzeptanz als wir sie jemals erlangen könnten. Mitoperieren darf er leider nicht, da die Anmeldung bei der Veterinärbehörde zu kurzfristig war. Aber das holen wir nach...

Schon recht bald, denn in Rethymno klappte es mit der Anmeldung. Jason geht mit uns also seine ersten chirurgischen Schritte und wir werden sehen, wo die Reise uns hinführen wird.

Morgen fliege ich heim. Die Gefühlsachterbahn, die ich auf dieser Insel seit meinen ersten Schritten auf Kreta nahezu täglich erlebe, ist über all die Jahre gleich geblieben. Bis auf, wenn es gut läuft, sechs Stunden Schlaf pro Nacht, werden 18 Stunden ausschließlich dem Tierschutz gewidmet. Jeder von uns auf seinem Gebiet. Die Tierärztinnen stehen die meiste Zeit am OP-Tisch, sie kastrieren und kümmern sich um die kleinen Wehwehchen. Auch spät abends versorgen sie per Telefon Notfälle, schicken Röntgenbilder zu versierten Kollegen, treffen Terminabsprachen, planen, trösten, helfen. Auch Zuhause arbeiten sie mit und unterstützen unsere Helfer. Melanie, Antonia: Ihr habt einen wunderbaren Job gemacht!

Gleiches gilt natürlich auch für unsere Helferinnen. Christina, Ines und Rebekka, auf Euch lastet sooo viel, was hier nie Erwähnung findet. Ihr macht einfach ALLES; vom Wäschewaschen bis zum Zwingerschrubben, ihr pflegt und päppelt unsere Patienten, ihr macht die Buchhaltung auf Kreta, die Terminplanung der anwesenden Ärzte und Helfer auf Kreta und in den anderen Ländern und seid hochkonzentiert, wenn ihr für die Chirurgen ein Tier nach dem anderen in Narkose legt. Ihr fahrt oft hunderte Kilometer zu den Gemeindepraxen, egal ob im Osten oder im Westen der Insel. Ihr schleppt Kisten, Boxen und wenn eine Futterladung ankommt klagt ihr nicht mal über Muskelkater. Ihr alle seid der Tierärztepool.
Liebe Grüße, Thomas


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