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Wir wissen sie oft nicht genug zu schätzen, unsere fahrbaren Untersätze und merken erst welch wichtigen Teil sie zum Gelingen unserer Arbeit an dem jeweiligen Einsatzorten beitragen, wenn sie plötzlich streiken. So aktuell hier in Rumänien der Fall mit unserem treuen Fiat Ducato. Bitte drückt die Daumen, dass er schnell wieder einsatzbereit ist und wir somit wieder mobil!

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OP-Vorbereitung, OP-Saal und Aufwachraum: ein leeres Gebäude am Hafen von Tarrafal auf São Nicolau (Kapverden) wurde von der Gemeinde für unsere erste Kampagnenwoche zur Verfügung gestellt und von uns zur Funktionalität hergerichtet

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Um die Arbeit im Dog Population Management zu dokumentieren, bzw. um die Erfolge zu messen, müssen Daten erhoben werden. Wie viele Hunde leben in welchem Teil der Insel? Wie viele davon leben auf der Straße? Wie viele haben einen Besitzer?

Im Vorfeld zu unserer Kampagne wurde von der örtlichen Gemeinde eine Microchip-Aktion für Hunde mit Besitzern durchgeführt. Durch wiederholte Streifzüge durch die Straßen unseres ersten Einsatzortes Tarrafal, haben wir versucht, uns einen Überblick über die Straßentierpopulation zu verschaffen.

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Zum allerersten Mal wird in den kommenden zwei Wochen eine Kastrationskampagne auf der kapverdischen Insel São Nicolau stattfinden. Zusammen mit den Bons Amigos wollen wir den Gesundheitsstatus der Tiere erheben, Kastrationen und andere nötige Behandlungen, wie z.B. Parasitenbehandlungen durchführen und die Menschen über die Wichtigkeit unseres Tuns aufklären.

Auf eine gute Zeit! :)

 

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Wie immer war es schon viel zu spät am Tage und wie immer war es eine der letzten Katzen des Tages.

Sie muss vor kurzem einen Unfall gehabt haben, der riesige Bluterguss am Bauch war noch recht frisch. Die Bauchorgane lagen direkt unter der Haut, kein Bauchmuskel hielt sie mehr an ihrem Platz. Durch den Aufprall war der Bauchmuskel auf der gesamten Länge gerissen. Die Enden der Muskulatur wiederzufinden und sie zusammenzunähen war kein leichtes Unterfangen und dauerte einige Zeit. Durch die lange OP-Zeit war die Katze auch sehr ausgekühlt. Wir nahmen sie mit zu uns ins NLR, wo sie mit Wärmflasche, Heizdecke und vor dem Ofen langsam ihre normale Körpertemperatur wiedererlangte. Sie ist noch sehr schwach, hat aber schon ein bisschen gefressen. Zum Glück ist sie sehr zutraulich, was die weitere Behandlung und Pflege deutlich erleichtern wird.

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Das ist Gunnar. Er hat sehr viel Glück im Unglück gehabt. Er wurde nach einem Autounfall zum Tierarzt gebracht, es stand nicht gut um ihn. Er muss einen ordentlichen Schlag auf den Kopf gekriegt haben, der Unterkiefer ist gebrochen und die Pupille des einen Auges reagiert nicht. Dazu hatte er Schwierigkeiten, sein Gleichgewicht zu halten. Der Tierarzt hat ihn operiert und wir wurden gefragt, ob wir den Kater aufnehmen können, da sie sonst nicht wussten, wohin mit ihm.

Gunnar entpuppte sich schnell als Hund, er ist sehr zutraulich und läuft uns überall hinterher. Am liebsten schmust er auf dem Arm. Den Kiefer werden wir wohl nicht mehr ganz gerade kriegen und dazu haben wir noch eine (alte) Gaumenspalte entdeckt, von der noch nicht ganz klar ist, ob sie operiert werden kann.

Er bleibt auf jeden Fall bei uns und wir werden alles dafür tun, damit er ein schönes und schmerzfreies Leben haben kann.

 

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Die Winterpause ist vorbei und ich bin zurück in Rumänien. Schon am ersten Tag werde ich erwartungsgemäß mit der schwierigen Situation hier konfrontiert. Es ist das übliche Bild entlang der Straßen. In den Parkbuchten finden sich ausgesetzte Hunde. Gleichzeitig fehlt es aber an Unterbringungsmöglichkeiten, da Tierheime und Pflegestellen alle übervoll sind. Wir werden in den nächsten Monaten hier wieder alles geben, um durch Kastrationen so viel Elend wie möglich zu verhindern.

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Eine läufige Hündin, umzingelt von einem Haufen unkastrierter Rüden: Anspannung liegt in der Luft, es kann unter den Hunden zu plötzlichen Beißereien kommen und auch dem Straßenverkehr wird vor lauter Ablenkung keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt.

 

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Ein kleines Katzenbaby kommt mit krummen Hinterbeinen auf die Welt, entwickelt sich ansonsten aber prima. Etwa drei Monate später sehen wir es wieder, das rechte Hinterbein hat sich wieder gerade gerichtet, das linke bleibt leider abnormal angewinkelt und ist versteift, sodass sich durch die Belastung beim Laufen schon eine ausgedehnte chronische Wunde am ensprechenden Beinchen gebildet hat. Um dem süßen Kätzchen weiteres Leiden zu ersparen, haben wir ihm heute das linke Hinterbein amputiert. Der kleine Kater hat sich gut von dem Eingriff erholt und wird nun sehr viel unbeschwerter durch sein Leben tigern.

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Es ist ein wahrer Genuss, unter diesen Umständen auf den Kapverden zu arbeiten. Ein gut strukturierter und sauberer Operationsraum, ein hervorragendes Team und eine ruhige Umgebung, auch für unsere Patienten.

Vielen Dank an die Associazione Nerina für die tolle Zusammenarbeit!

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