Covi sucht ein Zuhause

Im März geboren und direkt zu Beginn des griechischen Lockdowns in einer Mülltonne auf Rhodos entsorgt. So beginnt das Leben der drei wundervollen Corona Kitten. Doch sie hatten Glück. Antonia, durch den Lockdown zur Untätigkeit verdammt, fand die kleinen Fellbällchen und kümmerte sich um ihre (Hand-)Aufzucht.

So bekamen Covi, Cori und Roni nicht nur doch noch einen tollen Start ins Leben, sondern direkt eine unglaubliche Prägung auf Menschen. Die drei lieben Menschen. Sie kuscheln für ihr Leben gern und sind dabei wahre Schnurrmonster.

Covi ist der große Bruder. Er ist, typisch Kater, ein bisschen größer als seine beiden Schwestern. Er ist allerdings auch deutlich ruhiger als die beiden Mädels. Natürlich spielt er gern. Und wenn er seine Stoffmaus gefangen hat, lässt er auch niemanden an seine Beute. Mit allen anderen Katzen und Kitten im Rudel versteht er sich ungemein.

So kuschelt er nicht nur mit seinen beiden Schwestern, sondern liegt auch gern mal mit dem ein oder anderen "Prinzen" im Körbchen. Auch mit unseren Bestandskatern kuschelt er sehr gern. Legen wir uns abends ins Bett kommt er angeschlichen und wirft sich zwischen die Beine oder in die Armbeuge. Je nachdem welcher Platz schon von den anderen belegt wurde.

Sein Fell ist super flauschig und man merkt bei ihm, im Gegensatz zu seinen Schwestern, dass in seiner Ahnenreihe irgendwann mal eine Langhaarfellnase dabei war. Glücklicherweise ist sein Fell noch nicht so lang, dass man ihn durch dauerndes Kämmen unterstützen müsste. Vor allem sein Schwanz und die Puschel hinter seinen Ohren haben das lange Fell abbekommen.

Covi braucht unbedingt Gesellschaft. Das müssen nicht zwangsläufig seine Schwestern sein. Wobei sich die drei sicherlich auch über ein gemeinsames Zuhause freuen würden. Ob er aus dem aktuellen Rudel einen Gefährten mitnimmt, oder zu Bestandskatzen/-katern zieht ist für ihn dabei nicht so wichtig. Gesellschaft aber ist für ihn essentiell.

Wenn Covi in seinem neuen Zuhause angekommen ist freut er sich schon auf einen Garten und die Chance auch die Welt außerhalb seiner vier Wände zu erkunden. Auch hier auf der Pflegestelle versucht er gern mal durch die Terrassentür zu huschen.