Peter sucht ein Zuhause

Am 08.10.2019 eine WhatsApp von Sabrina. Ein Notfellchen – wieder einmal. Ein ganz dürrer Katzenjunge, der kaum Futter bei sich behält und dringend eine Pflegestelle benötigt. Eigentlich sind wir ja mit 7 Katzen voll belegt. Mist! Warum immer, wenn es eigentlich gerade nicht passt? OK. Mal schauen.
Kurz mit meiner besseren Hälfte geschrieben ob wir den kleinen dürren Peter nicht doch irgendwie noch dazwischen gequetscht bekommen. So groß ist er ja mit seinen knapp 1,2 Kilogramm auch gar nicht.

OK - der kleine Kerl darf zu uns.

Und so kam Peter nach einer langen Reise aus Kreta dann am 11. Oktober bei uns an. Und ich gestehe, dass die ersten Wochen wirklich anstrengend waren. Der kleine Mann hatte immer Hunger. Konnte aber kein normales Futter fressen. Also immer sein Futter pürieren und den Kleinen ständig dazu animieren erhöht zu fressen. Nebenbei noch die anderen sieben Fellnasen davon abhalten bei Peterchen die Futterreste zu stibitzen. Wie gut, dass es ein Katzenzimmer gibt. Und Türen.

Doch die Mühe lohnt sich. Dieses kleine, ehemals dürre Flauschbündel ist so lieb, menschenbezogen und verschmust wie selten eine Katze zuvor. Und so ganz nebenbei versteht er sich super mit den anderen Pflegekitties hier auf der Pflegestelle.

Inzwischen ist Peter wieder ein komplett gesundes Katerchen. Ein Katerchen, das wieder völlig normal (seeehr viel) frisst, tobt, spielt und schmust. Er sucht ein zu Hause mit anderen Katzen und Freigang. Auch sucht er Menschen, die ihm die Nähe geben, die er sich wünscht. Er geht unglaublich gern bei Fuß. Auch die Treppe runter. Dann wird er ganz unschuldig zum Stolperfellchen und versteht gar nicht, wieso das für seine Menschen etwas schwierig ist.

Wenn er nicht auf seinen Menschen kuschelt, frisst oder schläft, dann tobt er mit seinen Pflegegeschwistern. Vielleicht darf er ja sogar einen Katzenkumpel oder eine Kumpeline von der Pflegestelle mitnehmen. Seine Buddies liebt er nämlich total.