Kontakt in Notfällen

Hinweise zum Umgang mit Notfällen

Um mit ihrem Tieren innerhalb der EU Reisen zu dürfen, müssen diese eine gültige Tollwutimpfung aufweisen und es muss der Nachweis der Impfung in der amtlich vorgeschriebenen Form erbracht werden.

Dies bedeutet im Einzelnen: Ihr Tier muss gechippt sein und es muss ein blauer EU-Heimtierausweis ausgestellt werden. In diesen werden die für Reisen notwendigen Tollwutimpfungen wie folgt eingetragen:

1. Impfung frühestens mit 12 Wochen Lebensalter des Tieres, jedoch nicht vor dem Datum der Chipimplantation / Ausstellung des Ausweises

2. Impfung, nach der ein wirksamer Impfschutz vorliegt, im Abstand von 21 Tagen zur 1. Impfung.

Dann erst dürfen die Tiere reisen. Hierfür müssen sie mit den Tieren einen Tierarzt im Herkunftsland aufsuchen, wenn sie keinen gültigen und im Ausweis dokumentierten Impfschutz besitzen.

Bitte beachten sie: Die oben beschriebenen Regularien sind der gesetzlich vorgeschriebene EU-weite Mindest-Standard. Bei Reisen durch die Schweiz können weitere Papiere notwendig sein, z.B. Eigentumsnachweise (Adoptionsvertrag). Ihre Fluglinie informiert Sie über die Anforderungen an das Transportbehältnis. Alle oben genannten Angaben sind ohne Gewähr und ersetzen nicht die Beratung durch einen Tierarzt beim Impftermin.

Sollten Sie sich entscheiden, das Tier zu adoptieren, muss bei einem Tierarzt der Chip abgelesen werden und geklärt werden, ob er einen Besitzer hat. Strassentiere gehören immer der entsprechenden Gemeinde.

Bitte nutzen Sie die nebenstehende (auf Handies untenstehende) Einstufung um herauszufinden, ob es sich um einen Notfall handelt!

Unsere Tierärztinnen dürfen in den Kastrationszentren auf Kreta ausschliesslich Strassentiere der jeweiligen Gemeinde, die das Kastrationszentrnum eingerichtet hat, kastrieren. Weitergehende Behandlungen sind uns nicht gestattet. Bitte suchen Sie daher mit verletzten oder kranken Tieren einen lokalen Tierarzt auf.

So wie diesen Katzen geht es auf allen griechischen Inseln tausenden, und das effektivste, was sie für diese Tiere tun können ist, ihren Reiseveranstalter aufzufordern, ein Kastrationsprogramm für die Katzen einzuführen. Sie als Touristin sind Geld- und Arbeitgeberin der Urlaubsindustrie und können mit ihren Worten viel bewirken. Außerdem können Sie das Thema bei der entsprechenden Gemeindeverwaltung vorbringen.

Seien sie couragiert, suchen sie den Kontakt zu anderen Gästen, solidarisieren sie sich für die Tiere und formulieren sie ihr Anliegen schriftlich - auch nach Rückkehr nach Deutschland sowohl an Hotel als auch an den Reiseveranstalter.

Nur durch kontinuierliche Thematisierung rückt das Problem auch in den Fokus der Verantwortlichen.

Bitte nutzen Sie die nebenstehende (auf Handies untenstehende) Einstufung um herauszufinden, ob es sich um einen Notfall handelt!

So wie diesem Welpen geht es auf allen griechischen Inseln tausenden, und das effektivste, was sie für diese Tiere tun können ist, ihren Reiseveranstalter aufzufordern, ein Kastrationsprogramm für die Katzen einzuführen. Sie als Touristin sind Geld- und Arbeitgeberin der Urlaubsindustrie und können mit ihren Worten viel bewirken. Außerdem können Sie das Thema bei der entsprechenden Gemeindeverwaltung vorbringen.


Seien sie couragiert, suchen sie den Kontakt zu anderen Gästen, solidarisieren sie sich für die Tiere und formulieren sie ihr Anliegen schriftlich - auch nach Rückkehr nach Deutschland sowohl an Hotel als auch an den Reiseveranstalter.

Nur durch kontinuierliche Thematisierung rückt das Problem auch in den Fokus der Verantwortlichen.

Sollten Sie eine (insbesondere junge) Katze mit verklebten oder zerstörten Augen aufgefunden haben, so handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Infektion mit Katzenschnupfen, ausgelöst durch Viren. Das Tier sollte umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden.

Wenn Sie einen angeketteten Hund entdeckt haben und der Meinung sind, dass die Haltung tierschutzrelevant ist, erstatten Sie umgehend bei der nächstliegenden Polizeistation Anzeige.

Im allgemeinen ist es so: Jedes Tier - egal ob ein Tier auf einem Grundstück oder ein Strassenhund - hat einen Besitzer. Im Falle eines Strassenhundes ist das die jeweilige Gemeinde, im Falle eines Tieres auf einem Grundstück in der Regel der Grundstücksbesitzer. In Griechenland ist gesetzlich detailliert geregelt, was im Zusammenhang mit der Tierhaltung erlaubt und verboten ist. Tatsächlich ist es uns und anderen Tierschützern nicht erlaubt, z.B. Hunde abzuketten, mitzunehmen oder ähnliches. Das Betreten der Grundstücke ist ebenso nicht gestattet, da es sich nahezu immer um Privatbesitz handelt. Selbst füttern oder entwurmen dürften wir nur mit Zustimmung des Besitzers. Wie Sie sehen, haben Tierschutzorganisationen wenig Handlungsspielraum und es muss zwingend die Polizei eingeschaltet werden.

Wenn Sie eines oder mehrere Pferde, Ziegen oder Schafe gesehen haben, die aus einem oder mehreren der folgenden Gründe in Gefahr sind, kontaktieren Sie umgehend die nächstliegende Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige:

  • kein Schatten
  • kein Wasser
  • kein Futter
  • Kranke oder verletzte Tiere

Im allgemeinen ist es so: Jedes Tier - egal ob ein Tier auf einem Grundstück oder ein Strassenhund - hat einen Besitzer. Im Falle eines Strassenhundes ist das die jeweilige Gemeinde, im Falle eines Tieres auf einem Grundstück in der Regel der Grundstücksbesitzer. In Griechenland ist gesetzlich detailliert geregelt, was im Zusammenhang mit der Tierhaltung erlaubt und verboten ist. Tatsächlich ist es uns und anderen Tierschützern nicht erlaubt, z.B. Hunde abzuketten, mitzunehmen oder ähnliches. Das Betreten der Grundstücke ist ebenso nicht gestattet, da es sich nahezu immer um Privatbesitz handelt. Selbst füttern oder entwurmen dürften wir nur mit Zustimmung des Besitzers. Wie Sie sehen, haben Tierschutzorganisationen wenig Handlungsspielraum und es muss zwingend die Polizei eingeschaltet werden.


Infos zu Notfällen

 

Liebe Tierfreunde, die Sie ein Tier auf Kreta gefunden haben, welches Ihrer Meinung nach Hilfe benötigt!
Vorab: Unser Verein hat es sich mit seinem "Tierärztepool" zur primären Aufgabe gemacht, das Leid nicht weiter auf diese Welt kommen zu lassen. Unsere weit angelegten Kastrationsprogramme sind hierfür unerlässlich und fordern unsere Tierärzte und Helfer von früh bis spät. Tagtäglich! Ebenso unsere finanziellen Möglichkeiten.

Selbstverständlich verschließen wir mit dieser präventiven Maßnahme aber nicht die Augen vor dem bereits existierenden Leid!

Aber: Sie als Urlauber haben in der Regel keine medizinische Ausbildung. Demnach ist es für Sie äußerst schwer einen wirklich ernsten Notfall zu erkennen. Außerdem bitten wir zu bedenken, dass Sie uns Straßentiere anzeigen, die nicht vergleichbar sind mit gepflegten Privattieren. Das führt dazu, dass wir oftmals gerufen werden, obwohl kein Notfall vorliegt. Ihrer Anzeige nachzugehen bedeutet für uns einen großen zeitlichen Aufwand, denn teilweise müssen wir viele, teilweise hunderte Kilometer durch kurvenreiche Küstenstraßen zu den von Ihnen beschriebenen Orten fahren um dann:

  • a) das Tier an dieser Stelle doch nicht mehr zu finden oder
  • b) festzustellen, dass es sich um keinen akuten Notfall handelt

Bedenken Sie bitte, dass wir es auf Kreta mit mehreren Hunderttausend Tieren zu tun haben, denen es nicht so gut geht, wie wir alle es gerne hätten. Jedoch hält uns eine fehlende Stunde am OP-Tisch von zwei bis fünf Kastrationen ab, mit denen wir genau an diesen traurigen Umständen auf lange Sicht etwas ändern wollen.

 

Wir wissen aber zu schätzen, dass Sie helfen möchten. Wir begrüßen Ihre offenen Augen und Ihre Empathie. Wir kennen die Momente des "sich Verliebens" des "ich helfe Dir, egal was es kostet" oder des "sich alleine fühlen". Leider erreichen uns aber auch Notrufe, die keine sind.
"Kümmern sie sich bitte um die Katze in XY, sie miaut den ganzen Tag vor Hunger und informieren sie mich, was aus ihr geworden ist. Wir mussten leider gestern abreisen."

Wir arbeiten von morgens bis abends mit Hochdruck an der Verringerung dieses Elends mit Kastrationen. Halten Sie uns davon bitte nicht ab.
Über eine flächendeckende Notfallversorgung haben wir bereits oft diskutiert, scheitern aber an den notwendigen Genehmigungen, der Finanzierung, der Größe der Insel und an dem zur Verfügung stehenden Personal.

Um einen Kompromiss zu schließen möchten wir Ihnen folgendes anbieten:
Wenn Sie ein Tier entdecken, das Ihrer Meinung nach ohne menschliche Hilfe oder medizinische Behandlung nicht überleben wird, verwenden Sie bitte obenstehendes Formular.
Darin beschreiben Sie bitte möglichst genau den Zustand des Tieres und warum es Ihrer Meinung nach ein Notfall ist. Machen Sie Fotos oder drehen ein kurzes Video. Damit können wir die Situation am besten beurteilen. Beschreiben Sie uns den Standort des Tieres und den Ort, wo wir Sie treffen können. Wenn wir in der Lage sind zu helfen, nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf. Bitte beachten Sie, dass wir nicht jede Email beantworten können.

Möchten Sie das Tier später adoptieren oder es nach den gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen nach Deutschland vermittelt wissen, ist uns eine stationäre Aufnahme nach der Notfallversorgung nur möglich, wenn Sie sich an den Kosten beteiligen. Andernfalls lassen wir das Tier nach seiner Genesung wieder an seinem angestammten Platz frei. Ebenso reichen wir im Falle einer Adoption die weiteren Kosten durch Kollegen vor Ort (beispielsweise Operationen, Impfungen, EU-Heimtierausweis..), an Sie weiter.
Eine Flugbox können wir Ihnen gegen ein Pfand zur Verfügung stellen. In Deutschland erhalten Sie das Pfand zurück, wenn die Box wieder bei uns eingetroffen ist. Die Kosten des Fluges müssen Sie tragen. Diese sind von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft unterschiedlich und richten sich auch nach dem Gewicht des Tieres. Die sonst übliche Vermittlungsgebühr entfällt, wenn Sie die Kosten "Ihres" Tieres getragen haben.

Liebe Urlauber, diese Maßnahmen treffen wir nicht, um uns irgendeinen Vorteil zu verschaffen. Es geht ausschließlich um das Tier! Aber wir bitten eindringlich um Verständnis, dass wir restriktiver mit den Hilferufen umgehen müssen. Tagtäglich werden wir bombardiert mit Anfragen, die - im Verhältnis - keine wirklichen Notfälle sind und wegen derer wir unsere Kastrationseinsätze nicht mehr stattfinden lassen könnten. Darauf möchten wir mit diesem Kompromiss reagieren, Ihnen und allen anderen Menschen aber auch vor Augen führen, dass eine wirkliche Hilfe mehr bedeutet und mehr kostet, als lediglich das Versenden einer Email oder SMS.