Projektinfo Rovinari

Einem Hilferuf befreundeter Tierschützer folgend, verschlug es uns zum ersten Mal im Herbst 2020 nach Rovinari. Wir fanden eine enorme Anzahl an Hunden im Stadtgebiet, auf umliegenden Firmengeländen und dem riesigen Gelände des Elektrizitätswerkes vor. Zudem herrschten im städtischen Tierheim erdrückende Zustände: Massive Überbelegung, mangelhafte Unterbringung, Krankheiten, etc. Der Bürgermeister bat um Hilfe, bei der Lösung des Problems auf humane Weise. Er wünschte sich ein Kastrationsprogramm und bat uns um ein Adoptionsprogramm für die Tierheimhunde um der Überbelegung entgegenzuwirken.

Gemeinsam mit dem "Freundeskreis Bruno Pet e.V." und "Tiere in Not Austria e.V." haben wir also 2021 ein Kastrationsprojekt ins Leben gerufen, ebenso ein Adoptionsprogramm und anhaltende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Tierheim. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort um einen dringend notwendigen Mindeststandard im Tierheim umzusetzen und eine gewisse Routine in die Abläufe rund um das Tierheimgeschehen zu bringen.

Die Kastrationsaktionen wurden von Beginn an sehr gut angenommen. Neben Privathunden, setzten wir hier unseren Schwerpunkt auf die Kastration der vielen Hunde auf den zahlreichen Firmengeländen, wo jedes Jahr unglaublich viele Welpen in eine sehr zweifelhafte Zukunft geboren werden. Die Situation ist aktuell sehr schlimm und wird noch einiges an unserem Engagement erfordern, um sich in die Richtung zu bewegen, die wir uns wünschen.

Einsatzberichte

Rovinari - Frühjahr 2021

Es ist Ende Herbst und viele anstrengende Wochen im OP liegen hinter mir. Es geht dem Ende der Kastrationsaktion in Bals entgegen und ich freue mich sehr auf etwas Erholung. In Gedanken lege ich schon die Beine hoch, lasse mir einen Tee reichen und…