Skip to main content Skip to page footer

Während unserer Kastrationsaktion in Bals meldet sich eine Dame, sie hätte 43 Hunde zu kastrieren. Das ist nun doch etwas ungewöhnlich und auf unser Nachfragen erfahren wir die ganze Geschichte. Ein tierliebes älteres Ehepaar nahm immer wieder Hunde in Not auf und gab ihr Möglichstes, um ihnen zu helfen. Doch nun drohte die Situation zu eskalieren. Mehrere läufige Hündinnen sorgten für Tumult unter den Hunden. Es kam zu schweren Beissereien, wobei eine Hündin ein Ohr, ein Auge und einen großen Teil ihrer Kopfhaut verlor. Es ist kaum auszudenken, wie es dort weitergegangen wäre, hätten sie ihre Hunde nicht zu uns zur Kastration gebracht.

mehr lesen

Wir haben es nicht immer mit großen Dingen zu tun. Manchmal suchen wir was Kleines, um den Großen helfen zu können. Dr. Melanie Stehle findet unter dem Mikroskop Struvitsteine, die den Blasenausgang unseres Patienten verstopft haben und den Kater am Harnabsatz hindern. Tut höllisch weh. Wir helfen!

mehr lesen

Dürfen wir solche Bilder überhaupt zeigen? Oder müssen wir es sogar? Ich weiß es nicht. Tatsache ist, solche Anblicke gehören hier in Rumänien zum Alltag, zeigen uns immer wieder, wie wenig hier oftmals ein Tierleben an Wert hat. Und diese Bilder erinnern uns daran, warum unsere Arbeit hier so wichtig ist.

mehr lesen

Eine Apotheke, irgendwo auf Kreta. In die unteren Fächer dürfen sie nichts einräumen, erzählt mir die Apothekerin. Das würde da nicht lange liegen bleiben, denn dort wohnt die Katze. Selbstverständlich kastriert. Momente, in denen uns das Herz aufgeht.

mehr lesen

Zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder doch am richtigen Ort? Nach einem anstrengenden Kastrationstag wollte Gerlinde noch schnell den Müll entsorgen. Warum fuhr sie ausgerechnet zu dieser Mülltonne? Zu der Mülltonne, in der ein großer Karton mit einem winzigen, schreienden Katzenbaby lag? Was wir bei den vielen, gut besuchten Kastrationstagen überhaupt nicht gebrauchen können, ist ein kleines Katzenbaby, das mit der Spritze und mit Ersatzmilch aufgezogen werden muss. Doch was kann man schon tun, wenn man in die Augen dieses kleinen, unschuldigen Lebewesens guckt… Und wieder einmal wird uns vor Augen geführt, wofür wir das alles hier machen. Um kleinen Katzenbabys den Tod im Müllcontainer zu ersparen. Und solange wir noch Welpen im Müll finden, werden wir nicht aufhören, alles zu geben.

mehr lesen

Manchmal stehen wir nicht am OP Tisch. Manchmal gehen wir dort hin, wo die vielen Namenlosen, Vergessenen sind. Dorthin, wo Hunde Nummern haben und keine Namen. In die städtischen Tierheime Rumäniens.

Es geht darum einzelne von ihnen sichtbar zu machen, sie hervorzuheben aus der Masse der Unsichtbaren. Um wenigstens einigen die Chance zu geben, auf ein lebenswertes Leben.

mehr lesen

Was mich wütend macht: Als wir morgens an unserer Gemeindeklinik ankamen, fanden wir eine sehr alte Schäferhündin am Zaun angekettet vor. Sie war nur noch Haut und Knochen, konnte mit ihren schmerzenden Hüften kaum noch laufen. Und sie war so freundlich und froh uns zu sehen. Und sie war so hungrig.

Die Frage ist, was man über die Person, die den Hund ausgesetzt hat, denken soll. Wir haben schnell gemerkt, dass der Hund schwer krank ist. Wurde sie ausgesetzt, weil der Besitzer kein Geld hatte, sie zum Tierarzt zu bringen und ihr helfen wollte? Oder wurde sie ausgesetzt, weil sie krank und damit ein Problem war? Ich werde immer versuchen, an das Gute im Menschen zu glauben, doch die Wahrheit werden wir nie erfahren.

Die traurige Tatsache ist, dass der Hund an einem fortgeschrittenen Stadium von Krebs litt und nicht mehr gerettet werden konnte. Und wieder einmal bleibt nur der wenig tröstende Gedanke, dass sie mit einem vollen Magen und mit viel Liebe um sie herum gestorben ist.

 

mehr lesen

Hernia inguinalis. Diese schon weit fortgeschritten trächtige Hündin hat einen Bauchbruch in der Leistenregion erlitten und durch das Loch im Bauch ist ein Gebärmutterhorn aus der Bauchhöhle vorgefallen. Die wachsenden Babys haben die Hernie zu einem für das Muttertier lebensbedrohlichen Zustand werden lassen. Durch die Operation und Kastration konnten wir der Hündin helfen, sie erholt sich derzeit im Tierheim von Sitia auf Kreta.

mehr lesen

Winzig klein ist er und so gebrechlich. Mit wackeligen Beinchen steht er im Leben.

Wir fanden den kleinen Kiraly mit seinen beiden Geschwistern mitten auf der Fahrbahn und konnten gerade rechtzeitig die herannahenden Fahrzeuge stoppen. Der Sack in dem die Kleinen vermutlich aus dem fahrenden Auto geschmissen wurden, lag noch dort. Wie um alles in der Welt ein Mensch so etwas fertig bringt, fragen wir uns zum tausendsten Mal.

Derart kleine Welpen sind dringend auf ihre Mutter angewiesen und wir können diese nicht ersetzen. Wir können nur unsere bestes tun, um ihnen trotzdem einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Zwei Tage hing Kiraly durch und wollte nicht fressen. Nun aber geht es aufwärts. Trotzdem müssen wir weiterhin die Daumen drücken, bis der kleine Mann mit festen Beinchen im Leben steht.

mehr lesen

Großes Glück im Unglück hatten diese beiden. Tierfreunde beobachteten, wie ihre Mutter von einer Gruppe anderer Hunde attackiert wurde. Am nächsten Morgen wurde sie aufgefunden. Sie hatte sich mit letzter Kraft zurück zu ihren Kindern geschleppt und war dort verendet. Die Babys kauerten neben ihrer toten Mutter.

Glücklicherweise konnte unsere Welpenmama Delia mal wieder einspringen, so dass die beiden erstmal in besten Händen sind. Wir hoffen bald für beide liebevolle Familien zu finden, sobald sie alt genug sind.

mehr lesen