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Ein typisches Bild aus dem Stadtzentrum von Veria. Einige Hunde leben seit vielen Jahren an ihren angestammten Plätzen, werden mit ausreichend Futter und Wasser versorgt und liegen friedlich an Stellen, wo wir deutsch geprägten Menschen Schnappatmung bekommen würden. Während die Autos dicht an diesem „Bären" vorbei fahren, beobachtet dieser das Geschehen auf der Straße. Diese Hunde haben ein friedliches Miteinander mit den Menschen der Stadt. Immer wieder werden jedoch neue Hunde im Stadtzentrum oder vor dem Rathaus ausgesetzt, die dort nicht gewollt sind. Dann klingt das Telefon im Tierheim mit der Aufforderung, die störenden Tiere aus der Innenstadt zu holen. Nicht selten bekommen diese Hunde den Stempel „sind aggressiv“, weil damit der Zugzwang der Stadtverwaltung größer ist, die Tiere dort abholen zu müssen. Die traurige Folge: das städtische Tierheim ist voll von großen Hunden, die dort ihr Leben verbringen müssen.

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Zwei Jahre versuchten Tierschützer die scheue Hündin einzufangen. Das Gebären und Aufziehen vieler Welpen, das Leben auf der Straße und keine adäquate Ernährung brachten sie in einen bedenklichen gesundheitlichen Zustand. Blutuntersuchungen wurden eingeleitet um zu sehen, wie wir sie unterstützen können. Ein gründliches medizinisches Bad brachte für den Anfang schonmal Linderung und viele Hautkrusten konnten entfernt werden. Jetzt heißt es Vertrauen zu uns Menschen aufbauen um ihr zu zeigen, dass wir es gut mit ihr meinen. Vorsichtig nimmt sie auch schon Futter aus der Hand. Mona, wie sie von nun an heißen soll, hat auch unterernährt ein stolzes Gewicht von 35kg. Unsere Notfallpatienten wachsen uns immer ganz besonders ans Herz. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass sie wieder gesund werden darf. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ihre Melanie Stehle

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Das Fangen von Katzen ist auf Kreta tägliche Arbeit - das Fangen von Hunden ist seltener. Diese kleine Hundefamilie (Oma, Mutter und der kleine Sohn) lief schon seit Wochen in einem Dorf herum und wurde dort von einer netten Anwohnerin gefüttert. Anfassen ließen sich die drei nicht. Die Oma wurde recht schnell zutraulich und konnte an die Leine genommen werden. Die Mutter und ihr kleiner Welpe jedoch waren sehr scheu. Von der Automatikfalle hielten sie sich fern.

Es brauchte einige Zeit, viel Geduld und eine gute Zusammenarbeit, um die zwei kleinen Hunde einzufangen - doch am Ende waren wir erfolgreich. Sie wurden bereits in einer unserer Gemeindekliniken auf Kreta kastriert.

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Eine Katze wird zur Kastration gebracht. An ihrer Wange klafft eine große, schon ältere Wunde. Bei genauerer Untersuchung stellt sich heraus, dass ein gammeliger Backenzahn die Ursache ist. Die Wunde hat bereits eine Verbindung zur Maulhöhle. Nach Entfernung des Zahns und ausgiebiger Spülung der Wunde kann die Schleimhaut nun wieder zuheilen.

Um Fälle wie diese zu vermeiden, checken wir bei jeder Katze die Maulhöhle und entfernen infizierte Zähne, wenn es nötig ist.

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Well done, Team! Die Zeit vergeht wie im Flug! Zwei arbeitsreiche aber schöne Wochen auf São Nicolau liegen hinter uns. Die Arbeitstage waren teils lang und anstrengend aber das Ergebnis macht uns stolz: 330 kastrierte und behandelte Tieren, diverse Schulbesuche und das Kennenlernen eines tatkräftigen und engagierten Teams hier auf der Insel, mit dem wir hoffentlich noch häufig im Sinne des Tierschutzes zusammen arbeiten werden. Wir durften hier ein ganz bezauberndes Fleckchen Erde kennenlernen und freuen uns schon auf die folgenden Kampagnen auf São Nicolau.

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Ein unvorstellbar schmerzhafter Prozess. Ein Glaukom ist eine Druckerhöhung im Inneren des Auges, die verschiedene Ursachen haben kann. Wird nicht sofort gehandelt - was bei Straßenkatzen natürlich meist der Fall ist - nimmt der Druck im Auge zu und es wird immer größer. Die Erblindung erfolgt sehr schnell. Durch Entfernung des erkrankten Auges nehmen wir der Katze die unglaublichen Schmerzen und schenken ihr ein neues Leben.

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Alles dabei? Um im Zuge der Kastrationskampagne auch entlegene Dörfer der Insel São Nicolau zu erreichen, müssen wir unser gesamtes Equipment von A nach B bringen. Gute Tetris-Kenntnisse sind beim Verladen der Pick-Ups Gold wert!

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Für den langfristigen Erfolg unserer Arbeit auf den Kapverden versuchen wir so viele Kinder wie möglich für die Bedürfnisse von Tieren spielerisch zu sensibilisieren.

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Unterschiedlichst improvisiert sind die Transport"boxen", in denen uns die Tiere in Tarrafal zur Operation gebracht werden. Charmant und entspannt, so erleben wir die meisten Tiere hier auf São Nicolau.

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Es ist kurz vor 9 Uhr morgens in Kozani und die ersten Tiere zur Kastration warten bereits auf uns. Es ist der zweite Einsatz seit unserem ersten Pilotprojekt in der kleinen Stadt auf dem griechischen Festland und bis jetzt sind wir nur beeindruckt von der Kooperation und Hilfsbereitschaft der Gemeinde. Die Hunde die unkastriert herumlaufen sind natürlich endlos aber anzufangen ist die halbe Miete.

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