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Zwischen den ganzen Geräuschen und Gesprächen erkenne ich langsam Worte, die alle Alarmglockenbei mir schrillen lassen. "Verletzt", "bewegt sich nicht", "armselig", "Hilfe"! Das ist die Stimme von Rowenna, einer unserer Partnerinnen hier im Osten Kretas.
Zufällig hat sie es gesehen, als sie in der Stadt war um was zu erledigen.
Liegend, kraftlos, was für eine Ironie - direkt vor dem Krankenhaus. Da wird schon geholfen, aber nicht ihr. Mindestens vier Tage hat sie dort auf den Tod gewartet. Er wird aber nicht kommen.
Rowenna hat sie gerettet und zu uns gebracht. Ganz brav und kooperativ erträgt sie zweimal täglich  ihre Wundversorgung und Verbandswechsel. Unsere Aktion in Sitia, im Osten Kretas, ist erfolgreich beendet. Wir fahren weiter - aber nicht alleine. Elina ist dabei. Sie begleitet uns und wir helfen ihr wieder gesund zu werden.