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Welpen in überfüllten Tierheimen.
Improvisierte Zwinger aus Zaungitter.
Mit etwas Schlauch und Kabelbindern wird ein Welpenzwinger gebastelt und in den Hof gestellt.

Kleine runde Welpenkolonien, die im ganzen Hof verteilt sind. Unerwünscht, überflüssig. Ihre wichtigste Entwicklungsphase wird darin verbracht.
Ohne spielen zu können, ohne laufen zu können, ohne Hunde sein zu dürfen.

Man ist wütend, man regt sich auf. Wie kann man seinen Hund nicht kastrieren lassen und dann die Hundekinder entsorgen? Wie können die Leute vom Tierheim mit den Welpen so umgehen? Die Kleinen haben kaum Platz, um sich zu bewegen.

Tierschützer kommen, nehmen sie dort heraus, kümmern sich und finden ein Zuhause für die Kleinen. Doch schon am nächsten Tag ist der Behelfszwinger wieder belegt, am Tag danach noch ein weiterer aufgetaucht, und dann noch zwei. Der Platz wird weniger und das Tierheim voller.

Je mehr man vor Ort ist, desto mehr gewöhnen sich die Augen an solche Anblicke. Immer ärgerlich, aber irgendwann ist es Alltag. Es gibt einfach keinen Platz und es stehen einfach jeden Tag neue "Welpenkisten" vor der Tür.

Bevor sie von den Erwachsenen gebissen werden nimmt man sie irgendwann selbst und setzt sie in die Metallkonstruktion. Wir beobachten hilflos diese Zustände in den ausländischen Tierheimen und das einzig Gute ist, dass je mehr man es sieht desto sicherer wird man dass die Kastration ohne Ausnahme der einzige Weg ist. Es bleibt nichts anderes ausser weiter zu machen. Jeden Tag.