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Manch ein Patient in der Reihe der vielen, die auf die Kastration warten ist anders.
Manch einer sticht einem sofort ins Gesicht und immer wieder im Laufe des Tages treffen sich unsere Augen. Ihr Gesicht ist vernarbt, sie wirkt traurig und erschöpft.
Erst als wir sie schließlich aus der Box holen und in den OP bringen, wird ihr gesamter armseliger Zustand deutlich. Sie ist übersät von Narben und einige große Wunden sind erst wenige Tage alt, sehr tief und stark infiziert. Ein Knie ist ebenfalls verletzt.

Natürlich fragen wir nach, wo sie herkommt und erfahren, dass sie in der Nähe des Hauses eines Tierfreundes ausgesetzt wurde. Nun ja, somit ist also klar, dass diese verschüchterte, aber sehr freundliche Hündin, nicht dorthin zurück gehen kann. Sie bleibt bei uns, wird aufgepäppelt und anschließend hoffen wir eine Familie zu finden.