Tagesbild 10.11.2025
Aktuell vergeht kein Tag, an dem wir in Rumänien nicht mit einem Notfall konfrontiert werden.
In diesem Fall handelt es sich um die kleine Sari, die mit diversen Frakturen und Weichteilverletzungen zu uns kam. Nur eine Spezialklinik in Bukarest konnte hier helfen. Sie ist nun wieder zurück bei uns und erholt sich.
Vielen Dank an kids4dogs, die uns zum wiederholten Male helfen, die Kosten für medizinische Notfälle zu tragen.
Tagesbild 18.11.2025
Manch ein Schicksal beobachten wir länger. Immer wieder kreuzen sich unsere Wege. Und irgendwann ist es soweit: Der Hund ist in derart katastrophalem Zustand, dass wir eingreifen müssen. So war es auch bei Lupa. Geplagt von diversen parasitären Erkrankungen und einem zerfetzten Ohr, drohte sie zusätzlich zu erblinden. Wir nahmen Lupa also auf einer unserer rumänischen Pflegestellen auf. Seit Entstehung des Bildes sind einige Wochen vergangen und Lupa ist gesundet. Sie ist inzwischen auf ihrer deutschen Pflegestelle angekommen und wartet sehnsüchtig auf ihr endgültiges Zuhause.
Tagesbild 24.10.2025
Und wieder einmal ist es der Weg zur Arbeit, der so oft nicht ohne Zwischenfall verläuft.
Wenn wir aus der Ferne kleine schwarze Punkte auf der Fahrbahn sehen, stockt immer kurz der Atem und wir hoffen, dass diese davonfliegen, da es Krähen sind.
Diese Punkte flogen nicht davon, sondern liefen uns hoffnungsvoll in die Arme. Derzeit sehen wir uns in Rumänien mit einer Flut von ausgesetzten Tieren konfrontiert, wie seit langem nicht mehr.
Tagesbild 13.10.2025
Diese Katzenkinder wurden in einer Parkbucht ausgesetzt, leider Alltag in Rumänien. Doch es gibt auch sehr viele tierliebe Menschen hier, was das kleine Häuschen zeigt, das schnell für sie errichtet wurde. Viele Menschen hier im Land helfen den ausgesetzten Tieren, so gut sie können.
In diesem Fall konnten wir die Kleinen zum Glück auf unserer rumänischen Pflegestelle unterbringen. In einigen Wochen suchen wir ein Zuhause für sie.
Tagesbild 10.10.2025
Der Winter naht und immer wieder begegnen uns auf unseren Wegen in die Romadörfer Hunde, die keinerlei oder sehr mangelhaften Witterungsschutz haben. Daher haben wir gemeinsam mit kids4dogs eine Hundehüttenaktion gestartet, die besonders bedürftigen Hunden eine Hütte zur Verfügung stellt. Danke an alle, die uns hierbei unterstützen!
Tagesbild 07.10.2025
Derzeit kastrieren wir für 2,5 Wochen in Coteana, in der Nähe von Slatina/ Südrumänien. Unser täglicher Weg zur Arbeit gleicht einem Spießrutenlauf. Der Weg ist gesäumt von hilfsbedürftigen Hunden. Der Satz "Du kannst sie nicht alle retten" ist wahr, aber trotzdem nicht wirklich hilfreich. Die Situation auf Rumäniens Straßen, besonders im südlichen und ländlichen Raum ist sehr bedrückend!
Tagesbild 30.09.2025
Wenn wir Hunde aus unüberschaubaren, großen Hundepopulationen kastrieren, markieren wir diese mit einem Ohrclip. Nur so ist es uns möglich auf Dauer den Überblick zu behalten, welche Hunde noch kastriert werden müssen.
Tagesbild 22.09.2025
Turbulente Tage in den verschiedenen Romasiedlungen um Sighisoara liegen hinter uns. An diesen Brennpunkten sehen wir uns stets mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Doch gerade hier ist unsere Arbeit besonders wichtig!
Wir sind sehr zufrieden, wie alles verlaufen ist und wollen wieder kommen, so oft es möglich ist!
Tagesbild 25.09.2025
In den Romadörfern, die wir besuchen, finden sich in wirklich jedem Hof Welpen. Aus einem Wurf überlebt in der Regel höchstens einer. Schwer zu ertragen, diese wundervollen kleinen Wesen zu sehen und zu wissen, dass sie keine Chance haben.
Leben, das keinen Platz auf dieser Welt hat, sollte gar nicht erst geboren werden. Dafür kämpfen wir!
Tagesbild 17.09.2025
Viele Schicksale begegnen uns während unserer Kastrationseinsätze. Beinahe täglich entnehmen wir bei Kätzchen Augenreste, da die Augen auf Grund eines unbehandelten Katzenschnupfens ausgelaufen sind. Das ist Alltag im Leben von Streunerkatzen. Leider. Doch dieses Mal war es anders. Während ich das ausgelaufene Auge entfernte, entdeckte ich eine Schrotkugel in der Augenhöhle. Das Kätzchen hatte das Auge nicht wegen Katzenschnupfen verloren, sondern weil jemand auf sie geschossen hatte…beim gleichen Kastrationseinsatz fanden wir bei der Kastration einer Hündin ein Geschoß im Eierstock steckend…
Es wird allerhöchste Zeit, dass wir Menschen unseren Mitgeschöpfen gegenüber wieder Respekt zeigen und uns zusammen für ein gutes Miteinander einsetzen. Es liegt an jedem einzelnen von uns, jeder kann etwas dazu beitragen.