Cuna

...und dann kam Cuna!

von Nicole

Schon als Kind hatte ich mir einen Hund gewünscht, mit 40 Jahren sollte einer bei mir einziehen dürfen. Was sollte es für einer sein? Ein kinderlieber, sportlicher, sehr gelehriger Hund sollte es sein. Ein ruhiger Hund, am liebsten schwarz, oder doch schokobraun? Pflegeleichtes Fell wäre schön. Und vielleicht lernt er Bälle zu apportieren oder begleitet meine Kinder bei ihren Ausflügen.

Durch eine Bekannte bin ich zum Tierärztepool gekommen und wurde schnell fündig. Schwarz war sie, handlich, sportlich und bestimmt kinderlieb, mit pflegeleichtem Fell. Perfekt.
Perfekt? Für eine andere Familie bestimmt, aber nicht für uns.

Sie reicht mir bis unters Knie. Hat cremefarbenes Fell, das wächst, bis sie einem Lamm gleicht, sie war eher teilnahmslos, als sie kam, konnte durch ihr dauerhaft geöffnetes Maul keinen Ball zum Apportieren greifen und begleitete ausschließlich mich überall hin. Sie braucht eine halbe Ewigkeit bis der Napf leer ist und hin und wieder kann sie eine richtige Hexe sein.
Aber sie ist meine Herzenshündin. Schnell stand damals fest, dass sie bei uns einzieht - Cuna.

Sie ist witzig, sie tanzt Stepptanz, wenn sie sich freut. Sie liegt bei mir auf dem Sofa und rennt wie von der Tarantel gestochen beim Gassi. Sie ist für mich perfekt und sie lacht immer - wer hat das schon?