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Wir in sieben Sätzen
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Tier in Not gefunden? Wir in zehn Sätzen Kontakt Spenden FAQ


Magia
Magia

Magia13.12.2018 Gedanken

Wie kann es sein, dass sich niemand zuständig fühlte? Dass sich niemand an die lokalen Tierschützer wandte und es meldete, dass in ihrem Dorf eine freundliche Straßenhündin lebt, die aber medizinische Hilfe braucht? Ich werde es nie verstehen. Es ist müßig und raubt nur Kraft, sich weiter mit einem WARUM zu beschäftigen.Dr. Melanie Stehle

„Gleich wirst Du eine Hündin zur Kastration bekommen, deren Hintergliedmaße gebrochen ist.“, bekomme ich mit einem kurzen Öffnen der OP-Tür zugerufen und bevor ich antworten kann, ist sie schon wieder zu.
„Ok, wir werden unsere Sinne einschalten und ihren Zustand beurteilen“ murmele ich vor mich hin.

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Kapverden - November 2018 Teil 2

Kapverden - November 2018 Teil 2 Einsatzbericht

Es sieht alles so einfach aus, wenn die Fachleute am Werk sind, aber gewiss, das ist es nicht. Nachdem mir mein Vater etliche Male, mit einem, auf seinen Arm geklebten Strohhalm, in den ich einen benutzten Katheter stechen musste, gezeigt hat, wie man theoretisch einen Katheter zu schieben hat, stehe ich nun in einem durchlöcherten Militärzelt umringt von Hunderten Menschen und Hunden. Sie spielen, sie streiten, sie lachen, sie weinen, sie reden, sie bellen und ich soll mich konzentrieren?Dante Mull

Dante Die kleinen schwarzen Kinder.
Ich selbst sehe farblich aus wie ein Glas Milch. Mit viel Sonneneinstrahlung schaffe ich es auch bis zum Erdbeershake, aber zum Kakao reicht es nie. Wie sehr beneide ich die Kapverdianer ihrer braunen Haut wegen. In meinem Heimatdorf gibt es sehr wenig braune Menschen, schon gar keine von den Kapverden. Und ich darf ehrlich sein, wenn ich einen dunkelhäutigen Menschen sehe, gucke ich mehrmals und länger hin. Wahrscheinlich aus Neugier, Neid oder der Exotik wegen. Meiner Meinung nach sehen solche Menschen einfach besser aus, als Bleichgesichter aus dem Norden. Mit dieser Erkenntnis, ohne wirklich darüber nachzudenken, flog ich also auf die Kapverden. Und kaum bin ich aus dem Flughafen raus, sind nicht mehr die anderen die anderen, sondern ich der andere. Nicht mehr ich guckte allen hinterher, sondern sie mir. Total witzig.
Nun begann die Kampagne und überall nur gebräunte Menschen. Haben Sie schonmal ein kleines schwarzes Kind gesehen? Mit diesen niedlichen Locken? Eigentlich müsste man es sofort einpacken und mit nach Hause nehmen. Da haben selbst die Welpen keine Chance. Und von diesen Kleinen laufen schier endlos rum. Ein Kindergarten voll dunkelhäutiger Kinder, sowas sieht man nicht alle Tage. Doch mit der Zeit wurde mein Blick normaler und normaler. Ich bin zwar erst wenige Tage hier, aber irgendwie habe ich das Gefühl, als wäre ich schon ewig in Afrika unterwegs und sehe jeden Tag vor dem Fenster die Kleinen spielen. Mit Autoreifen, Spielzeugresten oder dem kleineren Geschwisterkind. Alles was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird zum Spielen oder Basteln verwendet. Es macht wirklich Spaß Ihnen zuzugucken, bei all ihren Aktivitäten. Deswegen umso trauriger, wenn man eins oder zwei sieht, die zu ihrem, für ein deutsches Kind unvorstellbaren Schicksal, auch noch krank sind. Doch auch damit scheinen diese kleinen Kraftpakete super klar zu kommen. So nach dem Motto: kommt von allein, geht von allein. 
Papa regt an, dass zwei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden.

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Magia
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Magia13.12.2018 Gedanken

Wie kann es sein, dass sich niemand zuständig fühlte? Dass sich niemand an die lokalen Tierschützer wandte und es meldete, dass in ihrem Dorf eine freundliche Straßenhündin lebt, die aber medizinische Hilfe braucht? Ich werde es nie verstehen. Es ist müßig und raubt nur Kraft, sich weiter mit einem WARUM zu beschäftigen.Dr. Melanie Stehle

„Gleich wirst Du eine Hündin zur Kastration bekommen, deren Hintergliedmaße gebrochen ist.“, bekomme ich mit einem kurzen Öffnen der OP-Tür zugerufen und bevor ich antworten kann, ist sie schon wieder zu.
„Ok, wir werden unsere Sinne einschalten und ihren Zustand beurteilen“ murmele ich vor mich hin.

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Kapverden - November 2018 Teil 2

Kapverden - November 2018 Teil 2 Einsatzbericht

Es sieht alles so einfach aus, wenn die Fachleute am Werk sind, aber gewiss, das ist es nicht. Nachdem mir mein Vater etliche Male, mit einem, auf seinen Arm geklebten Strohhalm, in den ich einen benutzten Katheter stechen musste, gezeigt hat, wie man theoretisch einen Katheter zu schieben hat, stehe ich nun in einem durchlöcherten Militärzelt umringt von Hunderten Menschen und Hunden. Sie spielen, sie streiten, sie lachen, sie weinen, sie reden, sie bellen und ich soll mich konzentrieren?Dante Mull

Dante Die kleinen schwarzen Kinder.
Ich selbst sehe farblich aus wie ein Glas Milch. Mit viel Sonneneinstrahlung schaffe ich es auch bis zum Erdbeershake, aber zum Kakao reicht es nie. Wie sehr beneide ich die Kapverdianer ihrer braunen Haut wegen. In meinem Heimatdorf gibt es sehr wenig braune Menschen, schon gar keine von den Kapverden. Und ich darf ehrlich sein, wenn ich einen dunkelhäutigen Menschen sehe, gucke ich mehrmals und länger hin. Wahrscheinlich aus Neugier, Neid oder der Exotik wegen. Meiner Meinung nach sehen solche Menschen einfach besser aus, als Bleichgesichter aus dem Norden. Mit dieser Erkenntnis, ohne wirklich darüber nachzudenken, flog ich also auf die Kapverden. Und kaum bin ich aus dem Flughafen raus, sind nicht mehr die anderen die anderen, sondern ich der andere. Nicht mehr ich guckte allen hinterher, sondern sie mir. Total witzig.
Nun begann die Kampagne und überall nur gebräunte Menschen. Haben Sie schonmal ein kleines schwarzes Kind gesehen? Mit diesen niedlichen Locken? Eigentlich müsste man es sofort einpacken und mit nach Hause nehmen. Da haben selbst die Welpen keine Chance. Und von diesen Kleinen laufen schier endlos rum. Ein Kindergarten voll dunkelhäutiger Kinder, sowas sieht man nicht alle Tage. Doch mit der Zeit wurde mein Blick normaler und normaler. Ich bin zwar erst wenige Tage hier, aber irgendwie habe ich das Gefühl, als wäre ich schon ewig in Afrika unterwegs und sehe jeden Tag vor dem Fenster die Kleinen spielen. Mit Autoreifen, Spielzeugresten oder dem kleineren Geschwisterkind. Alles was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird zum Spielen oder Basteln verwendet. Es macht wirklich Spaß Ihnen zuzugucken, bei all ihren Aktivitäten. Deswegen umso trauriger, wenn man eins oder zwei sieht, die zu ihrem, für ein deutsches Kind unvorstellbaren Schicksal, auch noch krank sind. Doch auch damit scheinen diese kleinen Kraftpakete super klar zu kommen. So nach dem Motto: kommt von allein, geht von allein. 
Papa regt an, dass zwei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden.

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Kapverden - November 2018 Teil 1 29.11.2018 Einsatzbericht

Kapverden - November 2018 Teil 1 Auf den ersten Blick könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Der eine jung, der andere alt. Der Jüngere ist sportlich, ein Kraft- und Ausdauerpaket. Der Alte ist zwar keine Couchpotato, aber die besten Zeiten liegen hinter ihm. Dafür ist er nicht mehr so neugierig, die Welt kennenzulernen, er hat schon viel von ihr gesehen. Den Jungspund hingegen zieht es in ferne Länder. Er sucht spannende Abenteuer, die der Zweiundfünfzigjährige nicht mehr braucht. Er hat in seinem Beruf genug Abenteuer erlebt. Was der Jüngere später machen möchte, weiß er noch nicht. Wer allerdings genauer ...

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Cernavoda August 2018 01.10.2018 Einsatzbericht

Cernavoda August 2018 Bevor wir an einem Samstag Ende Juli 2018 zu unserem Pilotprojekt nach Rumänien losgefahren sind, wusste ich nichts über dieses Land fernab unserer westeuropäischen Wahrnehmung. Ich war aufgeregt und gespannt, was alles auf uns zukommen wird. Während wir die 1600km in unserem kleinen Transporter durch Österreich und Ungarn fuhren, las ich ein bisschen im Internet nach: Rechnerisch leben 20.000 Einwohner auf je 240 Quadratkilometer zusammen mit einem Luchs, drei Wölfen und sieben Braunbären. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir letzteres sehen, ist somit (leider aber auch glücklicherweise) ...

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Slatina September 2018 23.09.2018 Einsatzbericht

Slatina September 2018 Ich bin nervös, als ich in Craiova aus dem Flieger steige. Natürlich bin ich wieder gespannt auf die Menschen, wie Nina und Rebekka, mit denen ich die nächsten zwei Wochen arbeiten werde. Gespannt auf die Kastrationsstation und auf die Unterbringung. Aber was mich nervös macht, ist das Land selbst. Rumänien. Ein Land, welches ich unwillkürlich mit Straßentieren und Tierelend in Verbindung bringe. Die Sommer sind heißer und die Winter kälter als in Deutschland und der Tourismus, wie ich ihn bei vergangenen Kastrationsaktionen in Griechenland erlebt habe, fehlt. Dieser macht in ...

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Slatina Mai 2018 - Reibungslos? 26.07.2018 Einsatzbericht

Slatina Mai 2018 - Reibungslos? Alles ist wie immer. Tagelange Vorbereitungen, Packen, Transporter laden, die lange Fahrt nach Rumänien, Aufbauen und los geht es. Wie immer auch all die zahlreichen Hunde überall, nicht wenige von ihnen kennen wir bereits, über die mit Ohrmarke freuen wir uns immer noch. Wir arbeiten wieder Hand in Hand mit Carmen und Marius, den Tierschützern vor Ort. Carmen verbringt viele Stunden des Tages am Telefon, sie vergibt die Termine, Fragen zur Nachsorge und auch Fragen zu gesundheitlichen Problemen gehen bei ihr ein. Einen Großteil der Zeit verbringt sie natürlich auch schlicht damit ...

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Agios Nikolaos Juni 2018 - Nicht nur eine Zahl 09.06.2018 Einsatzbericht

Agios Nikolaos Juni 2018 - Nicht nur eine Zahl Wie viele Katzen kennen die meisten wohl persönlich? Mit ihren Angewohnheiten, Vorlieben und Eigenarten? Sind es die Katze einer Verwandten, Freundin, Kollegin, deren Bilder und Geschichten mit Vorliebe über eine Tasse Kaffee ausgetauscht werden. Sind es die Katzen in der Nachbarschaft, welche sich womöglich mal besser und mal schlechter mit der eigenen flauschigen Hausherrin verstehen? Vielleicht noch der Kater, der einem immer auf dem Weg zum Bäcker begegnet, um die Beine streicht und einen regelmäßig ein paar Schritte begleitet... Wie viele sind es wohl? Und in wie weit würde es ...

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  • Paypal-Account: paypal@archenoah-kreta.com


Bild des Tages für den 11.12.2018

Bild des Tages

11.12.2018 Griechenland

Erlebnisse während des Kastrationseinsatzes in Tyrnavos/Nordgriechenland
Jeden Morgen das gleiche Bild. Ein Kätzchen wartet geduldig, bis der Fischladen öffnet. Sie sitzt unter den Autos, während um sie herum reger Verkehr herrscht. Ihr Blick stets auf die Türe gerichtet. Sie scheint dort Freunde zu haben, die ihr etwas zu Essen geben.

Tagesbilder-Archiv

Nalini

NaliniAdoption

Nalini ist klein, süß, extrem freundlich und einfach nur liebenswert. Wie landet ein solcher Hund nur in der Tötung?

Dieses traurige Kapitel ihres Lebens soll Nalini schnell vergessen. Auf ihrer Pflegestelle hat sie sich bereits gut eingelebt und wird von dieser als durchweg unkompliziert und lieb beschrieben. Nalini geht gerne spazieren, versteht sich gut mit anderen Hunden und spielt auch gern mit ihnen. Im Haus ist sie angenehm ruhig und kann in Hundegesellschaft auch schon alleine bleiben. Im Auto fährt sie problemlos mit.

Nalini kann durchaus als Anfängerhund bezeichnet werden. Wir hoffen bald ein schönes Zuhause für sie zu finden.

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Marty

Marty Gedanken

Eineinhalb Jahre ist es nun her. Eigentlich eingefangen zur Kastration, sollte der hübsche Marty nun für die Sedierung an der Reihe sein. Doch beim Annähern an ihn merkte man sehr schnell, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Hunderte von Fliegen kreisten um ihn, übelster Geruch von verwesendem Fleisch stieg empor. Schnell legten wir ihn in Narkose und untersuchten ihn. Sein Körper war von Fliegenmaden übersäht, die teilweise schon tiefe Löcher in die Haut gefressen hatten.

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Mani

ManiAdoption

Wer Mani beobachtet, kann kaum glauben, was diese kleine Hündin schon hinter sich hat: Mani geht fröhlich und offen auf alle Menschen zu. Sie spielt vergnügt mit ihrem Bällchen und freut sich sehr über Streicheleinheiten.

Nichts deutet mehr darauf hin, dass sie vor nicht allzu langer Zeit in Rumänien in der Tötung saß. Zum Glück konnten wir Manis Schicksal zum Guten wenden.

Für diese kleine, unkomplizierte Hündin suchen wir nun sportliche, aktive Menschen, die gerne viel an der frischen Luft unterwegs sind. Mani ist bereits stubenrein, fährt problemlos im Auto mit und kann in Hundegesellschaft schon alleine bleiben.

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