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Wir in sieben Sätzen
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Marty
Marty

Marty09.12.2018 Gedanken

Eineinhalb Jahre ist es nun her. Eigentlich eingefangen zur Kastration, sollte der hübsche Marty nun für die Sedierung an der Reihe sein. Doch beim Annähern an ihn merkte man sehr schnell, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Hunderte von Fliegen kreisten um ihn, übelster Geruch von verwesendem Fleisch stieg empor. Schnell legten wir ihn in Narkose und untersuchten ihn. Sein Körper war von Fliegenmaden übersäht, die teilweise schon tiefe Löcher in die Haut gefressen hatten.

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Kapverden - November 2018 Teil 2

Kapverden - November 2018 Teil 2 Einsatzbericht

Es sieht alles so einfach aus, wenn die Fachleute am Werk sind, aber gewiss, das ist es nicht. Nachdem mir mein Vater etliche Male, mit einem, auf seinen Arm geklebten Strohhalm, in den ich einen benutzten Katheter stechen musste, gezeigt hat, wie man theoretisch einen Katheter zu schieben hat, stehe ich nun in einem durchlöcherten Militärzelt umringt von Hunderten Menschen und Hunden. Sie spielen, sie streiten, sie lachen, sie weinen, sie reden, sie bellen und ich soll mich konzentrieren?Dante Mull

Dante Die kleinen schwarzen Kinder.
Ich selbst sehe farblich aus wie ein Glas Milch. Mit viel Sonneneinstrahlung schaffe ich es auch bis zum Erdbeershake, aber zum Kakao reicht es nie. Wie sehr beneide ich die Kapverdianer ihrer braunen Haut wegen. In meinem Heimatdorf gibt es sehr wenig braune Menschen, schon gar keine von den Kapverden. Und ich darf ehrlich sein, wenn ich einen dunkelhäutigen Menschen sehe, gucke ich mehrmals und länger hin. Wahrscheinlich aus Neugier, Neid oder der Exotik wegen. Meiner Meinung nach sehen solche Menschen einfach besser aus, als Bleichgesichter aus dem Norden. Mit dieser Erkenntnis, ohne wirklich darüber nachzudenken, flog ich also auf die Kapverden. Und kaum bin ich aus dem Flughafen raus, sind nicht mehr die anderen die anderen, sondern ich der andere. Nicht mehr ich guckte allen hinterher, sondern sie mir. Total witzig.
Nun begann die Kampagne und überall nur gebräunte Menschen. Haben Sie schonmal ein kleines schwarzes Kind gesehen? Mit diesen niedlichen Locken? Eigentlich müsste man es sofort einpacken und mit nach Hause nehmen. Da haben selbst die Welpen keine Chance. Und von diesen Kleinen laufen schier endlos rum. Ein Kindergarten voll dunkelhäutiger Kinder, sowas sieht man nicht alle Tage. Doch mit der Zeit wurde mein Blick normaler und normaler. Ich bin zwar erst wenige Tage hier, aber irgendwie habe ich das Gefühl, als wäre ich schon ewig in Afrika unterwegs und sehe jeden Tag vor dem Fenster die Kleinen spielen. Mit Autoreifen, Spielzeugresten oder dem kleineren Geschwisterkind. Alles was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird zum Spielen oder Basteln verwendet. Es macht wirklich Spaß Ihnen zuzugucken, bei all ihren Aktivitäten. Deswegen umso trauriger, wenn man eins oder zwei sieht, die zu ihrem, für ein deutsches Kind unvorstellbaren Schicksal, auch noch krank sind. Doch auch damit scheinen diese kleinen Kraftpakete super klar zu kommen. So nach dem Motto: kommt von allein, geht von allein. 
Papa regt an, dass zwei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden.

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Marty
Marty

Marty09.12.2018 Gedanken

Eineinhalb Jahre ist es nun her. Eigentlich eingefangen zur Kastration, sollte der hübsche Marty nun für die Sedierung an der Reihe sein. Doch beim Annähern an ihn merkte man sehr schnell, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Hunderte von Fliegen kreisten um ihn, übelster Geruch von verwesendem Fleisch stieg empor. Schnell legten wir ihn in Narkose und untersuchten ihn. Sein Körper war von Fliegenmaden übersäht, die teilweise schon tiefe Löcher in die Haut gefressen hatten.

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Kapverden - November 2018 Teil 2

Kapverden - November 2018 Teil 2 Einsatzbericht

Es sieht alles so einfach aus, wenn die Fachleute am Werk sind, aber gewiss, das ist es nicht. Nachdem mir mein Vater etliche Male, mit einem, auf seinen Arm geklebten Strohhalm, in den ich einen benutzten Katheter stechen musste, gezeigt hat, wie man theoretisch einen Katheter zu schieben hat, stehe ich nun in einem durchlöcherten Militärzelt umringt von Hunderten Menschen und Hunden. Sie spielen, sie streiten, sie lachen, sie weinen, sie reden, sie bellen und ich soll mich konzentrieren?Dante Mull

Dante Die kleinen schwarzen Kinder.
Ich selbst sehe farblich aus wie ein Glas Milch. Mit viel Sonneneinstrahlung schaffe ich es auch bis zum Erdbeershake, aber zum Kakao reicht es nie. Wie sehr beneide ich die Kapverdianer ihrer braunen Haut wegen. In meinem Heimatdorf gibt es sehr wenig braune Menschen, schon gar keine von den Kapverden. Und ich darf ehrlich sein, wenn ich einen dunkelhäutigen Menschen sehe, gucke ich mehrmals und länger hin. Wahrscheinlich aus Neugier, Neid oder der Exotik wegen. Meiner Meinung nach sehen solche Menschen einfach besser aus, als Bleichgesichter aus dem Norden. Mit dieser Erkenntnis, ohne wirklich darüber nachzudenken, flog ich also auf die Kapverden. Und kaum bin ich aus dem Flughafen raus, sind nicht mehr die anderen die anderen, sondern ich der andere. Nicht mehr ich guckte allen hinterher, sondern sie mir. Total witzig.
Nun begann die Kampagne und überall nur gebräunte Menschen. Haben Sie schonmal ein kleines schwarzes Kind gesehen? Mit diesen niedlichen Locken? Eigentlich müsste man es sofort einpacken und mit nach Hause nehmen. Da haben selbst die Welpen keine Chance. Und von diesen Kleinen laufen schier endlos rum. Ein Kindergarten voll dunkelhäutiger Kinder, sowas sieht man nicht alle Tage. Doch mit der Zeit wurde mein Blick normaler und normaler. Ich bin zwar erst wenige Tage hier, aber irgendwie habe ich das Gefühl, als wäre ich schon ewig in Afrika unterwegs und sehe jeden Tag vor dem Fenster die Kleinen spielen. Mit Autoreifen, Spielzeugresten oder dem kleineren Geschwisterkind. Alles was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird zum Spielen oder Basteln verwendet. Es macht wirklich Spaß Ihnen zuzugucken, bei all ihren Aktivitäten. Deswegen umso trauriger, wenn man eins oder zwei sieht, die zu ihrem, für ein deutsches Kind unvorstellbaren Schicksal, auch noch krank sind. Doch auch damit scheinen diese kleinen Kraftpakete super klar zu kommen. So nach dem Motto: kommt von allein, geht von allein. 
Papa regt an, dass zwei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden.

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Kapverden - November 2018 Teil 1 29.11.2018 Einsatzbericht

Kapverden - November 2018 Teil 1 Auf den ersten Blick könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Der eine jung, der andere alt. Der Jüngere ist sportlich, ein Kraft- und Ausdauerpaket. Der Alte ist zwar keine Couchpotato, aber die besten Zeiten liegen hinter ihm. Dafür ist er nicht mehr so neugierig, die Welt kennenzulernen, er hat schon viel von ihr gesehen. Den Jungspund hingegen zieht es in ferne Länder. Er sucht spannende Abenteuer, die der Zweiundfünfzigjährige nicht mehr braucht. Er hat in seinem Beruf genug Abenteuer erlebt. Was der Jüngere später machen möchte, weiß er noch nicht. Wer allerdings genauer ...

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Cernavoda August 2018 01.10.2018 Einsatzbericht

Cernavoda August 2018 Bevor wir an einem Samstag Ende Juli 2018 zu unserem Pilotprojekt nach Rumänien losgefahren sind, wusste ich nichts über dieses Land fernab unserer westeuropäischen Wahrnehmung. Ich war aufgeregt und gespannt, was alles auf uns zukommen wird. Während wir die 1600km in unserem kleinen Transporter durch Österreich und Ungarn fuhren, las ich ein bisschen im Internet nach: Rechnerisch leben 20.000 Einwohner auf je 240 Quadratkilometer zusammen mit einem Luchs, drei Wölfen und sieben Braunbären. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir letzteres sehen, ist somit (leider aber auch glücklicherweise) ...

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Slatina September 2018 23.09.2018 Einsatzbericht

Slatina September 2018 Ich bin nervös, als ich in Craiova aus dem Flieger steige. Natürlich bin ich wieder gespannt auf die Menschen, wie Nina und Rebekka, mit denen ich die nächsten zwei Wochen arbeiten werde. Gespannt auf die Kastrationsstation und auf die Unterbringung. Aber was mich nervös macht, ist das Land selbst. Rumänien. Ein Land, welches ich unwillkürlich mit Straßentieren und Tierelend in Verbindung bringe. Die Sommer sind heißer und die Winter kälter als in Deutschland und der Tourismus, wie ich ihn bei vergangenen Kastrationsaktionen in Griechenland erlebt habe, fehlt. Dieser macht in ...

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Slatina Mai 2018 - Reibungslos? 26.07.2018 Einsatzbericht

Slatina Mai 2018 - Reibungslos? Alles ist wie immer. Tagelange Vorbereitungen, Packen, Transporter laden, die lange Fahrt nach Rumänien, Aufbauen und los geht es. Wie immer auch all die zahlreichen Hunde überall, nicht wenige von ihnen kennen wir bereits, über die mit Ohrmarke freuen wir uns immer noch. Wir arbeiten wieder Hand in Hand mit Carmen und Marius, den Tierschützern vor Ort. Carmen verbringt viele Stunden des Tages am Telefon, sie vergibt die Termine, Fragen zur Nachsorge und auch Fragen zu gesundheitlichen Problemen gehen bei ihr ein. Einen Großteil der Zeit verbringt sie natürlich auch schlicht damit ...

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Agios Nikolaos Juni 2018 - Nicht nur eine Zahl 09.06.2018 Einsatzbericht

Agios Nikolaos Juni 2018 - Nicht nur eine Zahl Wie viele Katzen kennen die meisten wohl persönlich? Mit ihren Angewohnheiten, Vorlieben und Eigenarten? Sind es die Katze einer Verwandten, Freundin, Kollegin, deren Bilder und Geschichten mit Vorliebe über eine Tasse Kaffee ausgetauscht werden. Sind es die Katzen in der Nachbarschaft, welche sich womöglich mal besser und mal schlechter mit der eigenen flauschigen Hausherrin verstehen? Vielleicht noch der Kater, der einem immer auf dem Weg zum Bäcker begegnet, um die Beine streicht und einen regelmäßig ein paar Schritte begleitet... Wie viele sind es wohl? Und in wie weit würde es ...

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    Förderverein Arche Noah Kreta e. V. / Tierärztepool
    Institut: Commerzbank Lübeck
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    BIC: COBADEFFXXX
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  • Paypal-Account: paypal@archenoah-kreta.com


Bild des Tages für den 25.11.2018

Bild des Tages

25.11.2018 Rhodos

Jahr für Jahr bekommen unsere Kastrationsaktionen auf Rhodos, die wir gemeinsam mit Flying Cats durchführen, immer mehr Aerkennung. Dieses Mal hat uns der Bürgermeister um Hilfe gefragt damit die Streuner, die in Militärstandorten auf der ganzen Insel leben, kastriert werden und somit die Population in den Griff bekommen wird. Hunderte von Tieren finden dort Zugang zu Nahrung und viele von den Soldaten betreuen diese Tiere, wenn sie mal erkranken. Eine Kette aus Menschen, die helfen wollen, hat sich geformt um das Projekt ins Leben zu bringen. Ein Standort nach dem anderen organisiert Fahrketten und Soldaten fahren hin und zurück. Die Tiere, die von uns kastriert, gechippt und geimpft werden, kommen dann wieder zurück an ihre angestammten Plätze. Eine kleine Kette, die eine grosse Änderung bringen kann!

Tagesbilder-Archiv

Sifis

SifisAdoption

Wir lernten Sifis bei einer Kastrationsaktion im Mai 2018 in Agia/Nordgriechenland kennen. Man erzählte uns, dass er als blinder am Hafen lebt. Es wurde berichtet, dass er auch bereits ins Hafenbecken gefallen war und in letzter Sekunde gerettet werden konnte. Für uns war es nicht zu vertreten, ihn weiterhin auf der Straße leben zu lassen.

Er ist ca. 4 Jahre alt und mit 64cm Schulterhöhe ein nicht allzu großer Rüde. Mit Hündinnen verträgt er sich gut. Mit Rüden je nach Sympathie. Seine Verträglichkeit mit Katzen wissen wir momentan noch nicht. 

Ein Verein, der auf Schäferhunde spezialisiert ist, hatte uns dankenswerterweise angeboten, als Pflegestelle zu dienen. Sie und wir von der Tierinsel Umut Evi e.V. sind der Meinung, dass es ideal wäre, wenn Sifis eine sehende Schäferhundhündin, oder auch einen Rüden, an seiner Seite hätte. Entweder hat also ein interessiertes Zuhause eine verträgliche Hündin oder Rüden, oder es findet sich sogar ein Interessent, der Sifis und eine dazu passende Schäferhündin adoptieren würde. Beides ist möglich. Sifis kann aber auch alleine in seinem neuen Zuhause leben. Sifis Art besticht. Auf der Pflegestelle hat Sifis alle mit seinem lieben Wesen beeindruckt.

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Kreta und Rhodos - Kampf gegen die Ohrmilben

Kreta und Rhodos - Kampf gegen die Ohrmilben Gedanken

Ich hatte das Glück, Anfang des Jahres zweimal beim Förderverein Arche Noah Kreta e.V. Praktikum machen zu dürfen. Im Januar war ich mit Nina auf Kreta, dem Herzstück der Arche, und im März mit Antonia auf Rhodos, bei einem gemeinsamen Projekt mit „Flying Cats e.V.“ Ich hatte das Glück, dass es endlich Praktika waren, bei denen man gebraucht wurde, bei denen man etwas verändern kann, bei denen man am Ende des Tages wusste, was man getan hatte. Es waren lange Tage und kurze Nächte, aber ich habe sehr viel gelernt und blicke gern auf die kleinen Abenteuer zurück. Einige Erlebnisse möchte ich heute hier mit Ihnen teilen.

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Madita

MaditaAdoption

Madita hatte das große Glück, vor einigen Monaten der Tötung in Rumänien zu entkommen und auf eine Pflegestelle in Deutschland ziehen zu dürfen.

Madita ist eine freundliche kleine Hündin, die sich unkompliziert in ihrer Pflegestelle eingefügt hat. Sie lebt dort harmonisch mit weiteren Hunden und einer Katze zusammen. Sie ist ein eher ruhiger Hund, verhält sich im Haus sehr unauffällig und kann auch problemlos alleine bleiben. Spaziergänge genießt sie jedoch sehr und spielt dann auch gerne mit Artgenossen. Madita hat Humor und mit ihrer lustigen Art verbreitet sie gute Laune und man muss die Kleine einfach ins Herz schließen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Madita endlich ankommen darf und ihr endgültiges Zuhause findet.

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